Die Bürgermeister von Los Angeles und Paris mit IOC-Präsident Bach | Bildquelle: AP

Sommerspiele 2024 und 2028 Olympia im Doppelpack

Stand: 11.07.2017 18:23 Uhr

Das Internationale Olympische Komitee will die Sommerspiele 2024 und 2028 gleichzeitig im September vergeben. Offen ist noch, ob die verbliebenen Kandidaten Paris und Los Angeles das Verfahren akzeptieren und sich auf die Reihenfolge einigen können.

Die Austragungsorte der Olympischen Spiele 2024 und 2028 sollen im September gemeinsam bestimmt werden. Für diese Doppelvergabe war ein Grundsatzbeschluss nötig, dem die IOC-Vollversammlung in Lausanne zustimmte.

Allerdings müssen sich Paris und Los Angeles als verbliebene Bewerber für 2024 zuvor mit dem IOC auf die Reihenfolge verständigen. Scheitern diese Verhandlungen, werden am 13. September in der peruanischen Hauptstadt Lima nur die Spiele 2024 vergeben - an Paris oder Los Angeles.

Auch wenn Los Angeles und Paris ausdrücklich schon 2024 zum Zuge kommen wollen, zeigen beide grundsätzlich Bereitschaft, eine gemeinsame Lösung zu finden. "Wir freuen uns darauf zusammenzuarbeiten", versicherte Eric Garcetti, Bürgermeister von Los Angeles. Seine Pariser Kollegin Anne Hidalgo stimmte ihm zu.

Olympia-Vergabe durch das IOC
Morgenmagazin, 12.07.2017, Wolfgang Wanner, ARD Genf

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

"Eine goldene Gelegenheit"

IOC-Präsident Thomas Bach sagte, eine Doppelvergabe sei eine "goldene Gelegenheit" und "eine Win-Win-Win-Situation für Los Angeles und die USA, Paris und Frankreich und das IOC".

Das IOC müsse nun die Zeit nutzen, sein Vergabeverfahren grundsätzlich zu überarbeiten. In immer weniger Staaten - vor allem in Westeuropa - gebe es noch Bereitschaft der Menschen, Olympische Spiele zu unterstützen. "Das hat sich dramatisch verändert", sagte Bach.

Bach hatte die Idee der Doppelvergabe vorangetrieben. Seiner Ansicht nach bringt das bisherige Vergabeverfahren zu viele Verlierer hervor. Schon die Bewerbung ist mit hohen Kosten und politischen Risiken verbunden. Gescheiterte Bewerber mit konkurrenzfähigen Konzepten treten nicht unbedingt ein zweites Mal an.

Erst zum zweiten Mal in einem Jahrhundert gibt es eine Doppelvergabe: Im Juni 1921 waren die Spiele 1924 an Paris und 1928 an Amsterdam vergeben worden.

IOC-Chef Thomas Bach
galerie

Bach sprach von einer Win-Situation für alle Beteiligten.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. Juli 2017 um 20:00 Uhr.

Darstellung: