Fahrzeug, mit dem der Anschlag verübt wurde. | Bildquelle: AFP

Verwechslung der Feuerwehr Kein deutsches Todesopfer in New York

Stand: 01.11.2017 18:41 Uhr

Unter den acht Toten des New Yorker Anschlags ist nach Angaben des Feuerwehrchefs der Stadt doch kein deutsches Opfer. Die Staatsangehörigkeit sei verwechselt worden, hieß es. Bei dem Opfer handle es sich um eine Belgierin.

Die Verwirrung um ein vermeintliches deutsches Opfer des Anschlags in New York ist geklärt: Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, unter den Todesopfern sei kein deutscher Bürger. Bei der entsprechenden früheren Angabe der Feuerwehr habe es sich um eine Verwechslung gehandelt - die Tote stamme aus Belgien.

Zuvor hatte bereits ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gegenüber tagesschau.de bestätigt, dass es keine Hinweise auf ein deutsches Todesopfer gebe. Der Sprecher räumte ein, dass es möglicherweise eine Verwechslung gegeben habe, da der New Yorker Feuerwehrchef Daniel Nigro auf der Pressekonferenz das bestätigte belgische Opfer nicht erwähnte, dafür aber eben ein deutsches.

"Feige Attacke auf Unschuldige"

Laut Nigro stammen fünf weitere Opfer aus Argentinien, zwei waren US-Amerikaner. Sechs der Opfer seien vor Ort gestorben, zwei von ihnen seien im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Vier der insgesamt zwölf Verletzten befänden sich noch in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Unter den Verletzten ist auch eine Deutsche.

Acht Todesopfer nach Terroranschlag in New York
tagesschau 20:00 Uhr , 01.11.2017, Markus Schmidt, ARD New York

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Der Bürgermeister New Yorks, Bill de Blasio betonte, die Opfer würden niemals vergessen werden. Die Gäste der Stadt, die bei dem Angriff getötet worden seien, würden für immer New Yorker bleiben, sagte der Politiker. Die Tat bezeichnete er als feige Attacke auf unschuldige Menschen.

FDNY @FDNY
FDNY grieves with the people of Argentina, Belgium and with all New Yorkers over the innocent lives lost on Tuesday https://t.co/BPXgDcGtkq

Attentäter ist Usbeke

Zuvor hatten die Behörden Details zum Attentäter bekannt gegeben. Demnach stamme der Mann aus Usbekistan und habe in Verbindung zur Terrormiliz "Islamischer Staat" gestanden. Er lebe seit 2010 in den USA und habe sich dort radikalisiert. Er hatte seine Tat nach Erkenntnissen der Ermittler über Wochen vorbereitet. Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, sagte, der Fall werde als Terrorakt behandelt.

Der 29-Jährige war nach Polizeiangaben in Manhattan absichtlich mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge gerast. Nach der Tat stieg der Fahrer aus dem Fahrzeug und rief "Allahu Akbar", arabisch für "Gott ist groß", wie die Polizei bestätigte. Dann hielt er zwei Waffen hoch, die sich später als eine relativ ungefährliche Paintballpistole und ein Luftgewehr herausstellten.

Handschriftliche Notiz

In dem Fahrzeug fanden Ermittler eine handschriftlich verfasste Notiz. Darin stehe, die Tat sei im Namen des IS verübt worden. Der Attentäter war den Ermittlungsbehörden bis zu dem Anschlag nicht aufgefallen. Weder die Bundespolizei FBI noch die New Yorker Polizei hätten je gegen ihn ermittelt.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 01. November 2017 um 19:00 Uhr.

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