Schäden durch "Nate" in Costa Rica | Bildquelle: REUTERS

Mindestens 22 Sturm-Tote "Nate" wirbelt über Mittelamerika

Stand: 06.10.2017 07:27 Uhr

Nach "Harvey", "Irma" und "Maria" zieht ein neuer starker Sturm auf die USA zu. In Mittelamerika riss "Nate" mindestens 22 Menschen in den Tod. Vor allem Nicaragua ist betroffen - Erdrutsche und Überschwemmungen sorgen für Chaos. Auch in Costa Rica wurde der Notstand ausgerufen.

Mindestens 22 Menschen sind in Zentralamerika durch den Tropensturm "Nate" ums Leben gekommen. Allein in Nicaragua wurden 15 Menschen unter anderem durch Erdrutsche und Überschwemmungen getötet, wie Vizepräsidentin Rosario Murillo mitteilte.

In Nicaragua hatte starker Regen in den vergangenen zwei Wochen bereits die Flüsse zum Anschwellen gebracht und das Erdreich aufgeweicht. Für das gesamte Land galt eine Katastrophenwarnung, alle Schulen waren geschlossen. Zwei Frauen und ein Mann, die für das Gesundheitsministerium des Landes arbeiteten, seien bei einem überfluteten Kanal im Bezirk Juigalpa von den Wassermassen mitgerissen worden, sagte Murillo.

Das US-Hurrikan-Zentrum erklärte, der Sturm könne in Nicaragua bis zu 50 Zentimeter an Regen mit sich bringen und damit eine gefährliche Überschwemmung verursachen.

New Orleans bereitet sich auf Tropensturm "Nate" vor
tagesschau 09:50 Uhr, 07.10.2017

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Notstand in Costa Rica

Die Regierung von Costa Rica rief den nationalen Notstand aus. Sieben Menschen kamen dort ums Leben. Rund 5000 Menschen suchten vor den Überschwemmungen Schutz in Notunterkünften.

Im Golf von Mexiko begannen Öl- und Gas-Unternehmen ihre Bohrinseln zu evakuieren. Die für die Sicherheit der Plattformen zuständige US-Behörde erklärte, bis Donnerstagnachmittag seien Arbeiter von sechs Bohrinseln in Sicherheit gebracht worden.

Schäden durch "Nate" in Costa Rica | Bildquelle: AP
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In der Nähe von San Jose ist eine Straße abgesackt.

Auch Louisiana bereitet sich vor

Der Gouverneur des US-Staats Louisiana rief den Notstand aus. Es wurde erwartet, dass "Nate" dort am Sonntagmorgen mit der Stärke eines Hurrikans auf Land treffen könnte. 1300 Soldaten der Nationalgarde seien mobilisiert, erklärte John Bel Edwards. Die Bevölkerung solle sich bereits am Samstagabend in Sicherheit zu bringen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau im ARD-Morgenmagazin am 06. Oktober 2017 um 06:00 Uhr.

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