Hilfskräfte stehen auf den Trümmern eines Hauses. | Bildquelle: dpa

Mexiko Nach dem Erdbeben kommt "Katia"

Stand: 09.09.2017 20:28 Uhr

Während Mexiko noch mit den Folgen des Erdbebens kämpft, ist der Sturm "Katia" bei Tecolutla auf Land getroffen. "Katia" war zuvor als Hurrikan vor die Küste gezogen, wurde aber mittlerweile zum Tropensturm herabgestuft. Zwei Menschen kamen bei dem Sturm ums Leben.

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist nun der Tropensturm "Katia" auf die Küste des Landes getroffen. Der Sturm traf in der Nacht zum Samstag als Hurrikan der Kategorie eins auf die Ostküste und wurde anschließend zum Tropensturm herabgestuft. Zwei Menschen kamen bei dem Sturm ums Leben. Sie wurden von einer Schlammlawine verschüttet, sagte Gouverneur Miguel Angel.

Das US-Hurrikan-Zentrum hatte zuvor vor "lebensbedrohlichen Überschwemmungen und Schlammlawinen, insbesondere in bergigen Regionen" gewarnt. Betroffen waren zunächst die Bundesstaaten Veracruz sowie Teile von Hidalgo und Puebla. Vorhergesagt wurden bis zu 64 Zentimeter Regen in einigen Gebieten.

Den Erwartungen der US-Wetterexperten zufolge könnte sich der Wirbelsturm im Laufe des Tages auflösen. Der Region bringt "Katia" dennoch starken Regen und hohe Wellen.

Die Situation nach schweren Erdbeben in Mexiko
tagesschau 20:00 Uhr, 09.09.2017, Peter Sonnenberg, ARD Rio de Janeiro

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Mindestens 64 Menschen starben durch Erdbeben

Mexiko war am Freitag von einem schweren Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert worden. Am schlimmsten traf es den Behördenangaben zufolge den Bundesstaat Oaxaca: Allein dort seien mindestens 45 Tote zu beklagen gewesen. Zwölf Menschen starben in Chiapas und vier in Tabasco. Die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen. Die Zahl der geborgenen Toten stieg insgesamt auf 64, es wurden mehr als 200 Verletzte gezählt. Präsident Enrique Peña Nieto machte sich in der Katastrophenregion persönlich ein Bild von den Rettungs- und Bergungsarbeiten.

In den am stärksten betroffenen Regionen suchten die Rettungskräfte nach Verschütteten. In dem Touristenort Oaxaca stürzten Augenzeugen zufolge Teile eines Hotels ein. In Mexiko-Stadt gingen Fensterscheiben zu Bruch, in einigen Stadtteilen fiel der Strom aus. Auch im benachbarten Guatemala bebte die Erde.

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Schweres Erdbeben vor Mexiko

Menschen stehen auf einer Straße in Mexiko-Stadt

Eines der bisher schwersten Erdbeben hat Mexiko erschüttert. Mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, liefen die Menschen teilweise in Schlafanzügen auf die Straße - so wie hier in Mexiko-Stadt. | Bildquelle: AFP

Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 08. September 2017 um 01:03 Uhr sowie die tagesschau am 09. September 2017 um 09:53 Uhr.

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