Polizei in Manhattan | Bildquelle: AP

Vorfall mit Kleinlaster Acht Tote bei Terroranschlag in New York

Stand: 01.11.2017 00:58 Uhr

In Manhattan sind bei einem Terroranschlag mit einem Kleinlaster acht Menschen getötet worden. Das erklärte New Yorks Bürgermeister. Ein Mann war in der Nähe des World Trade Centers über einen Fahrradweg gerast und hatte zahlreiche Menschen gerammt. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest.

Der Vorfall mit einem Kleinlaster in New York, bei dem es acht Tote und mindestens elf Verletzte gab, war nach Angaben von Bürgermeister Bill de Blasio ein Terrorakt. Im Stadtteil Manhattan war ein Pickup-Truck mehrere Blocks in verkehrter Richtung auf einem Fußgänger- und Fahrradweg gefahren und hatte dabei mehrere Passanten gerammt.

"Das ist ein schmerzhafter Tag für unsere Stadt", sagte de Blasio bei einer Pressekonferenz. "Eine schreckliche Tragödie auf der Westside." Es handele sich um einen "Terrorakt" der feigesten Art und Weise, der darauf abziele, den Mut und Zusammenhalt der New Yorker zu brechen. Polizeichef James O'Neill sprach von eine "Tragödie größten Ausmaßes".

Acht Tote bei Terrorangriff mit Kleinlaster in New York
tagesthemen 23:15 Uhr, 31.10.2017, Verena Bünten, ARD Washington

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29-jähriger Einzeltäter

Das Fahrzeug habe einen Schulbus gerammt und sei dann zum Stehen gekommen. Offenbar verließ der Fahrer nach der Fahrt das Auto und zückte eine Paintball-Waffe und ein Luftgewehr. Daraufhin eröffnete die Polizei das Feuer und verletzte ihn. Er wurde danach in Gewahrsam genommen und wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Weitere Verdächtige gebe es nicht, erklärte die Polizei.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 29-Jährigen. Weitere Details zur Person wollten die Behörden nicht bekannt geben. Nach Angaben von Gouverneur Andrew Cuomo handelt es sich um einen Einzeltäter.

Obwohl die Untersuchung des Angriffs sich noch im Frühstadium befand, nahmen die Ermittler an, dass die Tat einen islamistisch-extremistischen Hintergrund hatte. Laut Augenzeugenberichten soll der Mann beim Verlassen seines Trucks "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben.

Laut Behörden gibt es keine Hinweise auf eine andere akute Bedrohung in der Millionenmetropole. Das Weiße Haus teilte mit, auch US-Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden und werde auf dem Laufenden gehalten.

NYPD NEWS @NYPDnews
The truck drove south on the path striking multiple people. 8 people were killed, 11 have serious but non-life threatening injuries.

Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Hubschrauber kreisten über der Gegend. Dutzende Schüler der High School und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich tausende von Fahrzeugen.

Polizei in Manhattan | Bildquelle: dpa
galerie

Der Fußgänger- und Radweg ist von der Straße getrennt. Dies sehen die Ermittler als Hinweis, dass der Fahrer gezielt Passanten verletzen oder töten wollte.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 31. Oktober 2017 um 23:15 Uhr.

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