Von der Leyen mit Mattis am Pentagon | Bildquelle: dpa

Von der Leyen bei US-Kollegen Mattis bekennt sich zur NATO

Stand: 10.02.2017 19:02 Uhr

Gemeinsame Werte, gute Beziehungen - Verteidigungsministerin von der Leyen hob beim Besuch ihres US-Amtskollegen Mattis in Washington das Verbindende hervor. Auch ein klares Bekenntnis zur NATO habe Mattis abgegeben.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat nach ihrem Gespräch mit ihrem US-Kollegen James Mattis die guten Beziehungen beider Länder gelobt. Sie habe bei der Begegnung die "gemeinsame Basis, die gewachsen ist über all die Jahre" gespürt, ebenso wie "die gemeinsamen Werte, die uns tragen", sagte von der Leyen in Washington.

Mattis habe "ein ganz klares Bekenntnis zur NATO" abgegeben, führte von der Leyen aus. Es sei erfreulich, "wie überzeugt und überzeugend er dargelegt hat, wie er zur NATO steht". Von der Leyen fügte hinzu, Mattis habe ihr versichert, dass er den Dialog suche. Sie habe das Angebot bekommen, "diese strategischen Gespräche zu vertiefen und auf eine regelmäßige Basis" zu stellen. "Das werden wir tun", versicherte die Ministerin.

Von der Leyen zu Besuch bei Mattis in den USA
tagesthemen 21:45, 10.02.2017, Sandra Ratzow, ARD Washington

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Mattis sagte, die USA hätten großen Respekt für Deutschland. In seiner eigenen Militärlaufbahn habe er oft mit der Bundeswehr zusammengearbeitet. Er achte die deutschen Soldaten sehr.

Von der Leyen wurde im Pentagon mit militärischen Ehren empfangen. Vor Beginn seines Gesprächs mit der deutschen Verteidigungsministerin brachte Mattis von der Leyen seine "höchste Wertschätzung" für die deutschen Streitkräfte zum Ausdruck. Er habe deren Fähigkeiten in seinen früheren Funktionen beim US-Militär kennengelernt.

Mattis hob zudem hervor, dass beide Länder "viele gemeinsame Interessen" hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle er vor allem zuhören und freue sich auf den "Rat" der Bundesverteidigungsministerin.

Mattis gilt als Vertreter eines pragmatischen und realpolitischen Flügels innerhalb der neuen US-Regierung. Der Ex-General hat die US-Beziehungen zur NATO zuvor schon als "unerschütterlich" bezeichnet.

Aussagen von US-Präsident Donald Trump über die Allianz hatten hingegen für Verunsicherung unter den Verbündeten gesorgt. In einem Interwiew mit der "Bild"-Zeitung hatte er die NATO als obsolet und zugleich als wichtig bezeichnet. Der britischen Premierministerin Theresa May hatte Trump ihren Worten zufolge versichert, dass er "100 Prozent zur NATO" stehe.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. Februar 2017 um 17:00 Uhr.

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