Griechenland mit der Insel Lesbos und die Türkei mit den Städten Istanbul und Izmir

Neues Bootsunglück in der Ägäis Mindestens 14 Flüchtlinge ertrunken

Stand: 11.11.2015 15:16 Uhr

Ihr Boot war auf dem Weg von der türkischen Küste zur griechischen Insel Lesbos, als es unterging. Mindestens 14 Flüchtlinge sind dabei ertrunken, unter ihnen sieben Kinder, so berichten türkische Medien.

Bei einem weiteren Bootsunglück in der Ägäis sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. 27 weitere Migranten seien von der türkischen Küstenwache gerettet worden, hieß es in türkischen Medien Taucher der Küstenwache seien auf der Suche nach weiteren Opfern. Die Nationalitäten der Opfer seien noch nicht bekannt.

Flüchtlinge kommen aus Lesbos an | Bildquelle: REUTERS
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Täglich wagen Flüchtlinge den gefährlichen Weg über die Ägäis nach Europa.

Die Seeroute nach Lesbos ist mit Anbruch des Herbstwetters gefährlicher geworden, wird aber dennoch weiterhin von zahlreichen Flüchtlingen als Weg in die EU genutzt.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind in diesem Jahr etwa 650.000 Flüchtlinge aus der Türkei über den Seeweg nach Griechenland gekommen. Mehr als 60 Prozent davon stammten aus Syrien. Hunderte sind bei dem Versuch gestorben.

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