Zwei Männer sitzen auf dem Boden | Bildquelle: dpa

Selbstmordattentat in Kuwait Viele Tote nach Anschlag in Moschee

Stand: 26.06.2015 20:41 Uhr

Bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee in Kuwait City sind laut Behörden mindestens 27 Menschen getötet worden, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Zum Zeitpunkt des Attentats waren 2000 Gläubige in der Moschee. Der IS bekannte sich zu der Tat.

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine von 2000 Gläubigen besuchte schiitische Moschee in Kuwait sind nach Angaben des kuwaitischen Innenministeriums mindestens 27 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden demnach verletzt. Krankenhäuser riefen den Notstand aus, weil sie Mühe hatten, die Verletzten zu versorgen. Die Regierung kam direkt nach dem Anschlag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

Die Gruppierung "Nadschd Provinz", die sich zu dem Anschlag bekannte, gehört zum Netzwerk des Islamischen Staates. Sie erklärte, von der Moschee seien Bestrebungen ausgegangen, sunnitische Gläubige zu missionieren. Der IS betrachtet Schiiten als Ungläubige.

Zahlreiche Menschen sterben bei Selbstmordattentat in Kuwait
tagesschau 16:00 Uhr, 26.06.2015

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In Kuwait lebten Sunniten und Schiiten bisher weitgehend friedlich Seite an Seite. Es war der erste derartige Angriff in dem Golfemirat.

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