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Treffen Kim und Trump "Historisch - egal, wie es ausgeht"

Stand: 09.03.2018 08:17 Uhr

Trump ist es gelungen, den jahrzehntelangen Stillstand im Nordkorea-Konflikt aufzubrechen, sagt ARD-Korrespondentin Verena Bünten. Ein Treffen wäre Diplomatie auf Augenhöhe, analysiert Gábor Halász.

Kim bittet Trump um einen Treffen - und der sagt auch noch umgehend zu. "Das ist eine Doppelsensation", sagt die Washington-Korrespondentin der ARD, Verena Bünten. Trump sei es jetzt schon gelungen, Bewegung in den jahrzehntelangen Konflikt zu bringen. Ein Treffen zwischen einem US-Präsidenten und einem nordkoreanischen Machthaber gab es noch nie.

Die USA hatten zuletzt die Sanktionen gegenüber Nordkorea verschärft. Und beide Staatschefs hatten sich mit gegenseitigen Beschimpfungen übertroffen. Nun dürfte für Trump bereits feststehen, dass er mehr geschafft hat als seine Amtsvorgänger.

Treffen wäre Erfolg für beide

Auch für Kim wäre ein Treffen ein großer Erfolg - denn es würde "Diplomatie auf Augenhöhe" bedeuten, analysiert Tokio-Korrespondent Gábor Halász. "Er wird das auf jeden Fall als Erfolg verkaufen und sagen, er habe die Weltmacht USA in die Knie gezwungen."

Sollten die Sanktionen gelockert werden, könnte davon auch die notleidende Bevölkerung Nordkoreas profitieren, so Halász.

Weitere Eskalationen würden letztlich zur Frage "Krieg oder Frieden" führen. "Krieg kann Nordkorea nicht wollen, das wäre Kims politisches Ende." Grund zur Hoffnung, dass Kim seine Atomwaffen-Ambitionen aufgebe, gebe es aber nicht, so Halász.

Verena Bünten, ARD Washington / Gábor Halász, ARD Tokio, über das geplante Treffen von Trump und Kim Jong Un
Morgenmagazin, 09.03.2018

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Über dieses Thema berichtete das Morgenmagazin am 09. März 2018 um 05:38 Uhr.

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