Im Sunaoshi Fluss ist eine Welle zu sehen. | Bildquelle: REUTERS

Beben vor Ostküste Kleiner Tsunami trifft Japan

Stand: 22.11.2016 03:46 Uhr

Flutwellen mit einer Höhe bis 1,40 Meter haben nach einem schweren Beben die Ostküste Japans getroffen. Betroffen war wie bereits 2011 die Region Fukushima. Diesmal blieben schwere Schäden aus - allerdings gab es kurzzeitig Probleme in einem AKW.

Ein starkes Erdbeben vor der Ostküste Japans hat Flutwellen ausgelöst. Diese waren an unterschiedlichen Abschnitten der Küste zwischen 60 Zentimeter und 1,40 Meter hoch, meldete der Fernsehsender NHK. Auch der Katastrophenreaktor in Fukushima war betroffen. Der Tsunami habe im Bereich des Atomkraftwerks eine Höhe von rund einem Meter erreicht, teilte der Betreiber Tepco mit. Er gebe keine Anzeichen dafür, dass dadurch irgendwelche Probleme verursacht worden seien. Die Tsunami-Warnung wurde herabgestuft, die Anwohner sollten aber weiter Uferbereiche und Flussmündungen meiden.

Durch die Erschütterungen fiel zwischenzeitlich das Kühlsystem eines Abklingbeckens in einem zweiten AKW in der Präfektur Fukushima aus. Laut Tepco funktioniert es aber inzwischen wieder.

Nils Kicker, ARD Tokio, zum Erdbeben in Fukushima
nachtmagazin 00:15 Uhr, 22.11.2016

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Zwei Menschen leicht verletzt

Die Stärke des Bebens, das auch im Großraum Tokio zu spüren war, wurde zwischen 6,9 und 7,4 angegeben. Nach NHK-Angaben kam es zu einem Nachbeben der Stärke 3,9. Die nationale Wetterbehörde warnte auch für die nächsten Tage vor weiteren Erschütterungen.

Nach Behördenangaben wurden sechs Menschen leicht verletzt, fünf von ihnen in der Präfektur Fukushima. Die Regierung richtete einen Krisenstab ein.

Erinnerungen an 2011

Vor fünfeinhalb Jahren folgte auf ein schweres Beben ein gewaltiger Tsunami, der die Region schwer verwüstete. Mehr als 18.000 Menschen starben. Im AKW Fukushima fiel das Kühlsystem aus, woraufhin es in mehreren Reaktoren zur Kernschmelze kam. Die Umgebung wurde bei dem Super-GAU radioaktiv verseucht und dadurch unbewohnbar.

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben betroffenen Länder der Welt. Erst im Frühjahr war der Süden Japans getroffen worden. Dabei hatte es Tote und schwere Schäden gegeben.

Erdbeben vor der Küste Japans nahe Fukushima
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Die Stärke des Bebens vor der Ostküste wurde mit 6,9 bis 7,4 angegeben.

Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 22. November 2016 um 00:15 Uhr.

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