Rettungskräfte am verschütteten Hotel in den italienischen Abruzzen | Bildquelle: AP

Rettung nach Lawinenunglück Im Wettlauf mit der Zeit

Stand: 22.01.2017 12:44 Uhr

23 Menschen werden noch immer nach dem Lawinenunglück in den italienischen Abruzzen gesucht. Trotz der 14-Stunden-Schichten der Retter schwindet die Hoffnung, die Verschütteten lebend zu finden.

Von Sarah Zerback, ARD-Studio Rom

Vier Tage bewegungslos, im Dunkeln, ohne Nahrung, ohne Flüssigkeit - geschmolzener Schnee als einzige Möglichkeit, um zu Überleben. Noch immer werden 23 Menschen vermisst, vermutlich verschüttet unter den Trümmern des Berghotels in Farindola.

Mehr als 100 Rettungskräfte von Feuerwehr, Bergwacht und Zivilschutz sind in den Abruzzen rund um die Uhr im Einsatz. In 14-Stunden-Schichten setzen sie sich ein, um den Wettkampf gegen die Zeit zu gewinnen. Mit Spezialhunden und technischen Hilfsmitteln erfassen sie Bodenschwingungen, orten Handysignale im Umkreis von mehreren 100 Metern rund um das abgelegene Berghotel Rigopiano, das Schneemassen am Mittwoch vollständig zerstört hatten.

Mindestens elf Überlebende nach Lawinenunglück in Italien
tagesschau 17:00 Uhr , 21.01.2017

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Kein neues Lebenszeichen

Dennoch ist es seit Samstagmorgen nicht gelungen, weitere Überlebende zu orten oder zu retten - über die mittlerweile neun Geretteten hinaus - und auch die geborgenen Toten beziffert das Polizeipräsidium in Pescara weiterhin mit fünf. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, Nebel, Regen und Schnee am Fuße des Gran Sasso Massivs schwinden die Chancen allmählich, Überlebende zu finden.

In der gesamten Region in den Abruzzen bleibt die Lage kritisch: Noch immer sind Zehntausende Haushalte ohne Strom und damit ohne Heizung, viele Straßen bleiben blockiert, ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Zudem bleibt das Risiko, dass es zu weiteren Beben oder Lawinen kommen könnte.

Suche nach Lawinenunglück in Italien geht weiter
S. Zerback, ARD Rom
22.01.2017 12:44 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Januar 2017 um 17:00 Uhr und Deutschlandfunk am 22. Januar 2017 um 13:24 Uhr.

Darstellung: