Die Sojus-Rakete nach dem Start | Bildquelle: REUTERS

Neue Besatzungsmitglieder Nach sechs Stunden an der ISS angedockt

Stand: 29.07.2017 02:37 Uhr

Fünf Monate lang sollen sie die Crew im Weltall unterstützen: Drei Raumfahrer aus Russland, den USA und Italien sind nach sechs Stunden an der ISS angekommen. An Bord der Weltraumstation sind nun wieder sechs Menschen, was der Maximalbesetzung der ISS entspricht.

Sechs Stunden nach ihrem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan haben drei Raumfahrer aus Russland, den USA und Italien die Internationale Raumstation ISS erreicht. Der russische Kosmonaut Sergej Rjasanski und seine Astronauten-Kollegen Randy Bresnik und Paolo Nespoli trafen um 23.54 MESZ an der Raumstation ein, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Erstmals seit April hat die ISS damit wieder die Maximalbesatzung von sechs Menschen erreicht.

Drei Astronauten auf dem Weg zum Raumschiff | Bildquelle: dpa
galerie

Der US-amerikanische Astronaut Randy Bresnik, der Russe Sergej Rjasanski und der Italiener Paolo Nespoli kurz vor dem Start (v.l.n.r.).

Fünf Monate lang sollen die drei Männer wissenschaftliche Experimente durchführen - und dabei das Team um den ISS-Kommandeur Fjodor Jurtschichin sowie die US-Astronauten Peggy Whitson und Jack Fisher verstärken. Unter anderem sollen sie die Auswirkungen eines Weltraumfluges auf das Immunsystem und die Schmerzempfindlichkeit erforschen.

Erfahrene Weltraumfahrer

Die neuen ISS-Bewohner sind allesamt erfahrene Raumfahrer. Der 60-jährige Italiener Nespoli hat mit 174 Tagen im All die längste Erfahrung. Die Raumstation umkreist seit 1998 die Erde, finanziert wurde sie hauptsächlich von den USA und Russland.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 28. Juli 2017 um 19:00 Uhr.

Darstellung: