Hurrikan "Irma" | Bildquelle: AFP

Hurrikanwarnung Jetzt macht "Irma" Sorgen

Stand: 05.09.2017 14:22 Uhr

Die Schäden von "Harvey" in den USA sind noch nicht beseitigt - nun droht der nächste Hurrikan. "Irma" steuert als Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf auf die Karibikinseln zu. Puerto Rico und Florida riefen vorsorglich den Notstand aus.

Als Vorbereitung auf den Hurrikan "Irma" haben die Behörden mehrerer Karibikstaaten die Menschen aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Sie sagten Flüge ab und ließen Schulgebäude verbarrikadieren. Der Hurrikan wurde inzwischen zu einem Sturm der Kategorie fünf heraufgestuft. Meteorologen erwarteten, dass er noch einmal an Stärke zunimmt, bevor er sich am Abend oder in der Nacht den Inseln im Nordosten der Karibik nähert.

Vorbereitungen liefen auf Antigua und Barbuda, auf Anguilla, Monserrat, St. Kitts und Nevis, Saint-Martin, Guadeloupe und den Britischen Jungferninseln. Die Menschen füllten ihre Vorräte auf. Vor Supermärkten und Tankstellen bildeten sich Warteschlangen. Im US-Staat Florida, dem US-Außengebiet Puerto Rico und den amerikanischen Virgin Islands wurde der Notstand ausgerufen.

Nach "Harvey" kommt "Irma"
tagesschau 08:00 Uhr, 05.09.2017

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Bis zu 240 Kilometer pro Stunde

Das Zentrum von "Irma" befand sich am späten Montagnachmittag noch 600 Kilometer östlich der nördlichen Antillen. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde und bewegte sich stetig Richtung Westen.

NHC Atlantic Ops @NHC_Atlantic
8 am Special Advisory: #Irma is now a category 5 #hurricane with maximum sustained winds of 175 mph (280 km/h) More: https://t.co/tW4KeGdBFb https://t.co/QU1LWq7QsA

"Irma" werde sehr genau beobachtet, sagte der Koordinator des Katastrophenschutzes in der Karibik, Ronald Jackson. Er könne sich nicht daran erinnern, dass sich ein Tropensturm so schnell zu einem Hurrikan aufbaute, bevor er die Region erreichte, so Jackson. Behörden warnten, "Irma" könne sehr viel Regen mit sich bringen und zu Erdrutschen, Überschwemmungen und Wellen bis zu einer Höhe von sieben Metern führen.

Die genaue Route von "Irma" ist unklar, aber laut verschiedenen Vorhersagen bedroht der Hurrikan auch die Dominikanische Republik, Haiti und Kuba. Die Behörden riefen die Menschen zu Vorsorgemaßnahmen auf.

US-Küste erneut gefährdet

Darüber hinaus ist noch unklar, ob der Sturm die US-Küste ansteuern wird. Meteorologen rechneten damit, dass sich "Irma" weiter nach Norden in Richtung Florida, Georgia sowie North und South Carolina bewegen könnte.

Den Modellen des Hurrikan-Zentrums in Miami zufolge könnte "Irma" aber ebenso wieder nordöstlich aufs Meer hinausziehen. Experten warnten, dass "Irma" eine ähnlich zerstörerische Kraft entwickeln könnte wie der Sturm "Harvey", der am 25. August auf die osttexanische Küste getroffen war und weite Gebiete unter Wasser gesetzt hatte.

Viele Tote durch "Harvey"

Die Zahl der Toten durch "Harvey" stieg nach Behördenangaben auf mindestens 60. Viele der Opfer ertranken in den Fluten. In der Zahl seien jedoch auch Todesfälle enthalten, die indirekt mit dem Sturm in Verbindung stünden, teilten die Behörden mit.

In Houston, das stark von dem Sturm in Mitleidenschaft gezogen wurde, konnten die Menschen zehn Tage später erst nach und nach die Notunterkünfte verlassen. Mehr als 50.000 Menschen waren in Hotelzimmern untergekommen. Andere hatten Unterschlupf bei Verwandten und Bekannten gefunden. Die Stadt sollte ab heute wieder zur normalen Tagesordnung zurückfinden, hatte Bürgermeister Sylvester Turner mitgeteilt.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 05. September 2017 um 07:30 Uhr.

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