Der iranische Präsident Rouhani bei der Stimmabgabe | Bildquelle: AFP

Präsidentenwahl in Iran Reformer Rouhani führt deutlich

Stand: 20.05.2017 06:57 Uhr

Bei der iranischen Präsidentenwahl liegt Amtsinhaber Rouhani deutlich in Führung. Nach Auszählung von rund der Hälfte der Stimmen kam er auf einen Anteil von 60 Prozent. Rouhani steht für eine behutsame Öffnung des Landes.

Bei der iranischen Präsidentenwahl liegt Amtsinhaber Hassan Rouhani nach ersten Angaben des Innenministeriums vom Morgen deutlich vorne. Von den bis dahin ausgezählten 25 Millionen Stimmen liege Rouhani mit rund 14,6 Millionen Stimmen klar vor seinem erzkonservativen Gegenkandidaten Ebrahim Raeissi. Dieser komme bislang auf 10,1 Millionen Stimmen.

Die Wahlbeteiligung habe bei 70 Prozent gelegen. Die endgültigen Ergebnisse sollen im Laufe des Tages bekanntgegeben werden.

Präsidentschaftswahlen im Iran
nachtmagazin 1:00 Uhr, 20.05.2017, Natalie Amiri, ARD Teheran

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Es war die erste Wahl eines Staatsoberhauptes im Iran seit der Einigung auf ein Atomabkommen mit den Weltmächten im Jahr 2015. Wegen des großen Andrangs wurden die Öffnungszeiten an den mehr als 63.000 Wahllokalen mehrmals verlängert. Insgesamt 56 Millionen Iraner waren wahlberechtigt.

Fünf Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Chancen wurden aber nur Amtsinhaber Rouhani und Raeissi eingeräumt.

Die Wahl galt einmal mehr als Richtungsentscheidung zwischen behutsamen Reformen im Land und einer Rückkehr zur erzkonservativen Auslegung des Islam. Zugleich werteten Beobachter sie als Abstimmung über den Atomdeal mit dem Westen, mit dem Ruhani die Politik der Abschottung Irans beendet hatte.

Was Rouhani nützt

Die hohe Wahlbeteiligung dürfte nach Ansicht von Beobachtern Rouhani in die Hände spielen. Die liberalen und wohlhabenden Einwohner der Stadt gelten als Basis seiner Anhängerschaft.

Sein Gegenkandidat Raeissi, ein 56 Jahre alte Juraprofessor und ehemaliger Staatsanwalt, leitet eine einflussreiche religiöse Stiftung. Er soll dem geistigen und politischen Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, nahestehen, der ihn schon einmal als "vertrauenswürdig und sehr erfahren" bezeichnet hatte. Öffentlich unterstützt hat Chamenei aber keinen der Kandidaten.

Erhält kein Kandidat bei der ersten Wahlrunde mehr als 50 Prozent, findet am 26. Mai eine Stichwahl statt. Seit 1981 ist kein amtierender Präsident im Iran damit gescheitert, eine Wiederwahl zu gewinnen.

Wer hat die Macht im Iran?
19.05.2017, Ute Konrad, ARD-aktuell

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Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 19. Mai 2017 um 01:00 Uhr und tagesschau24 am 20. Mai 2017 um 09:00 Uhr.

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