Präsidentenwahl in Ägypten
Ein funktionierendes Gesundheitssystem, Arbeitsplätze für junge Menschen und Sicherheit: Wer auch immer die Wahl in Ägypten gewinnt, die Erwartungen an den künftigen Präsidenten sind hoch - vor allem bei der armen Bevölkerung. Björn Blaschke war in einem Kairoer Armenviertel, in dem die Wahl auf großes Interesse stößt. [mehr]
Polizei greift vor zweitem ESC-Halbfinale in Baku hart durch
Kurz vor dem zweiten ESC-Halbfinale in Baku hat die aserbaidschanische Polizei hart durchgegriffen. Sie nahm Demonstranten fest, die vor dem Gebäude des Staatsfernsehens für Menschenrechte auf die Straße gingen. Das Verhalten der Polizei entsetzt die Opposition. Von Heide Rasche. [mehr]
Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation
Amnesty International hat den Weltsicherheitsrat für seine Reaktion auf den Arabischen Frühling scharf kritisiert: Ganze Völker hätten ihr Leben riskiert, doch die UNO sei diesem Mut mit Schwäche begegnet, sagte Generalsekretär Shetty. Der Jahresbericht prangert auch den internationalen Waffenhandel an. [mehr]
Verhandlungen über Entsorgung
Bhopal in Indien steht für den schlimmsten Chemieunfall der Geschichte. Auf dem verwaisten Gelände der US-Firma Union Carbide lagern noch immer 350 Tonnen Giftmüll. Die sollen nun laut indischen Angaben in Deutschland entsorgt werden. Die deutsche Seite bestätigte allerdings nur Gespräche. Von Kai Küstner. [mehr]
Italiens Integrationsminister im Interview
Lampedusa steht für die gescheiterte EU-Flüchtlingspolitik: Der Hafen dort ist für Bootsflüchtlinge gesperrt, doch Italiens Integrationsminister Riccardi will das ändern. Dass die Insel auf die Menschen unvorbereitet ist, sei "extrem gefährlich", betonte er im ARD-Interview. [mehr]
Reportage aus San Felice
Das Aufräumen nach dem schweren Erdbeben in der italienischen Provinz Emilia Romagna hat begonnen, doch die Gefahr ist nicht vorbei. Noch immer gibt es Nachbeben - eines gegen Mitternacht erreichte die Stärke 4,3. Viele Häuser sind beschädigt und Kulturschätze verloren - auch in San Felice. Von Eva Frisch. [video]
Brite springt aus 731 Metern Höhe ohne Fallschirm
Nur ein futuristischer Anzug bremste den freien Fall des Briten Gary Connery aus 731 Metern Höhe: Der Stuntman ist der erste Mensch, der einen Sprung aus einem Flugzeug ohne Fallschirm gewagt hat. Am Boden rauschte der "Flügelmann" in 18.000 aufgetürmte Pappkartons - eine "absolut unglaubliche" Erfahrung. [mehr]
Videoblog "Tudo Bem"
Oft sind sie alt und beschädigt, aber das bekommt Ricardo Ramos schon hin: Der Gründer der "Rocinha Surf School" repariert alte Surfbretter und gibt sie an Jugendliche aus den Favelas weiter. Für sie ist es die einzige Gelegenheit, auf den Wellen stehen zu können. Michael Stocks stellt die Beach Boys vor. [video]