An der Florida International University in Miami bringen sich die Menschen in Sicherheit. | Bildquelle: AP

Hurrikan in der Karibik "Irma" ändert Kurs auf Floridas Westküste

Stand: 09.09.2017 23:48 Uhr

Die Furcht vor dem Wirbelsturm "Irma" hat in Florida eine Massenflucht ausgelöst. Die Behörden in dem US-Bundesstaat forderten rund 6,3 Millionen Menschen auf, die Gefahrenzonen zu verlassen. Der Sturm ist unberechenbar. Zuletzt änderte er unerwartet seinen Kurs.

Hurrikan "Irma" steuert mit zerstörerischer Kraft auf Florida zu und hat dort eine Massenflucht ausgelöst. Rund 54.000 Menschen im ganzen US-Staat suchten in Notunterkünften Zuflucht. Insgesamt forderten die Behörden 6,3 Millionen Menschen und damit mehr als ein Viertel der Bevölkerung Floridas auf, ihre Häuser zu verlassen - eine der größten Evakuierungsanordnungen in der US-Geschichte.

Meteorologen warnten vor lebensbedrohlichen Windböen und Sturmfluten von bis zu 4,5 Metern Höhe entlang der Küste. "Irma" schwächte sich zwar zwischenzeitlich zu einem Hurrikan der Stufe 3 ab, doch es wurde damit gerechnet, dass er noch einmal an Stärke gewinnt, wenn er am Sonntag bei den Florida Keys auf Land trifft, teilte das Nationale Hurrikanzentrum mit.

Florida bereitet sich auf Hurrikan "Irma" vor
tagesthemen 23:18 Uhr, 09.09.2017, Jan Philipp Burgard, ARD Washington, zzt. Miami

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Neue Richtung: Tampa und St. Petersburg

Anders als in den vergangenen Tagen prognostiziert wird er dann wohl nicht Richtung Miami ziehen, sondern an der Westküste entlang auf die beiden Städte Tampa und St. Petersburg zusteuern. Die Gegend mit ihren drei Millionen Einwohnern wurde seit fast einem Jahrhundert nicht mehr direkt von einem großen Hurrikan getroffen.

"Sie müssen weg, nicht heute Abend, nicht in einer Stunde, jetzt sofort", appellierte Gouverneur Rick Scott an die Bewohner in den betroffenen Gebieten.

Dass "Irma" den Kurs änderte, traf viele entlang der Golfküste unvorbereitet. Zunächst hatten nur wenige Bewohner und Ladenbesitzer in St. Petersburg ihre Fensterfronten verbarrikadiert. "Fünf Tage lang sagten sie uns, dass er an der Ostküste sein wird, und jetzt, 24 Stunden, bevor er uns trifft, wird uns gesagt, er kommt die Westküste rauf", sagte der 52-jährige Jeff Beerbohm verärgert über die Prognosen.

Sven Plöger erklärt Hurrikan "Irma"
tagesthemen 23:18 Uhr, 09.09.2017

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Windböen in Hurrikanstärke in Miami

Die ersten Ausläufer von "Irma" bekam Florida bereits zu spüren. Fast 30.000 Menschen in Miami und Fort Lauderdale waren ohne Strom. Das Zentrum des Sturms dürfte zwar an Miami vorbeiziehen, doch die Metropolregion mit ihren sechs Millionen Einwohnern werde dennoch, Windböen in Hurrikanstärke erleben, warnte das Hurrikanzentrum.

Auf den Schnellstraßen Richtung Norden reihte sich Auto an Auto. In den 320 Notunterkünften im ganzen Staat wurde es teilweise eng. In der Germain Arena, einem Eishockeystadion bei Fort Myers, warteten Tausende mehrere Stunden, um sich dort einen Platz zu sichern. Touristenattraktionen wie Walt Disney World, Universal Studios und Sea World sollen schließen, ebenso wie die Flughäfen in der Region.

Überschwemmungen in Kuba

An der Nordküste von Kuba richtete "Irma" Überschwemmungen, schwere Schäden und Stromausfälle an. Nach Angaben des kubanischen Wetterdienstes löste der Wirbelsturm bis zu sieben Meter hohe Wellen aus. "Irma" betreffe das gesamte Staatsgebiet Kubas. Laut Fernsehberichten waren weite Teile des Zentrums und des Ostens der Insel ohne Strom.

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Hurrikan "Irma" hinterlässt Spur der Verwüstung in der Karibik

Zerstörte Häuser auf Saint Martin

So lang war noch kein Hurrikan so stark: Zwar wurde "Irma" nun auf Stärke 4 herabgestuft, doch zuvor war er der längste beobachtete Wirbelsturm mit Stärke 5. Schon am Mittwoch fegte er mit dieser Intensität über die nördlichen Antillen hinweg. | Bildquelle: REUTERS

Notfallnummern des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt in Berlin schaltete angesichts des Hurrikans Notfallnummern. Wie das Ministerium mitteilte, ist für Anrufer aus Deutschland die Telefonnummer 030/50003000 geschaltet. Für Anrufer aus den USA sei die deutsche Botschaft in Washington unter 001202/2984000 zu erreichen.

Beide Telefonnummern seien ab sofort rund um die Uhr geschaltet. Die Bundesregierung stehe in engem Kontakt mit den US-Behörden und habe vor Ort ihre Krisenkapazitäten hochgefahren, erklärte das Auswärtige Amt. An der Botschaft in der Hauptstadt Washington sei ein Krisenstab eingerichtet worden, in Atlanta gebe es einen regionalen Krisenstab. Morgen werde der Krisenstab in Berlin tagen.

Wie entsteht ein Hurrikan?
tagesschau 20:00 Uhr, 08.09.2017, Barbara Jung, NDR

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Hurrikan "Irma": Florida fordert mehr Bewohner zur Evakuierung auf
Jan Bösche, ARD Washington
10.09.2017 01:12 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 09. September 2017 um 23:18 Uhr.

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