US-Präsident Barack Obama | Bildquelle: REUTERS

Hackerangriffe im Wahlkampf US-Sanktionen gegen Moskau?

Stand: 29.12.2016 04:50 Uhr

US-Präsident Obama steht laut Medienberichten kurz davor, wegen mutmaßlich russischer Hackerangriffe im US-Wahlkampf Strafmaßnahmen gegen Moskau zu verhängen. Die Rede ist von Wirtschaftssanktionen und diplomatischen Schritten.

Von Rolf Büllmann, ARD-Studio Washington

Noch ist gar nichts passiert - aber die amerikanischen Medien berichten schon jetzt ausführlich über geplante Strafmaßnahmen gegen Russland, die noch heute öffentlich gemacht werden sollen. So meldet der Sender ABC, scharfe Wirtschaftssanktionen und diplomatische Schritte würden verkündet, zusammen mit mehr Informationen darüber, warum die US-Regierung so sicher sei, dass von Russland gestütze Gruppen hinter den Hackerangriffen steckten.

Ina Ruck, ARD Washington, zu den Strafmaßnahmen gegen russische Hacker
tagesschau 17:00 Uhr, 29.12.2016

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Im Weißen Haus war seit Monaten hin- und her überlegt worden, was die richtige Reaktion auf die russischen Cyberangriffe und die Einmischung in den Wahlkampf sein könnte. Mitte Dezember noch hatte Präsident Obama gesagt: "Wie man angemessen antwortet, so dass für die anderen klar ist, dass sie das in Zukunft nicht mehr tun können, ohne aber dass das Probleme für uns bringt - das ist etwas, über das man in aller Ruhe nachdenken sollte."

"Sanktionen gegen Putin persönlich"

Und jetzt scheint das Ergebnis eben festzustehen. Gut möglich, dass mit den Regierungssanktionen aber noch nicht der letzte Schritt getan ist. Senator Lindsey Graham drängt darauf, dass auch der Kongress aktiv werden müsse: "Es ist an der Zeit, Russland klarzumachen: 'Genug ist genug'. Gehen Sie davon aus, dass der Kongress den russischen Eingriff in unsere Wahlen untersuchen wird, und dass es überparteiliche Mehrheiten für Sanktionen geben wird. Und zwar auch gegen Wladimir Putin persönlich."

Trump fordert Schlussstrich

Russland hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Der künftige Präsident Donald Trump zweifelt im Gegensatz zu Präsident Obama an, dass die vorliegenden Informationen eindeutig genug sind, um klare Schuldzuweisungen auszusprechen. Gefragt, ob er für Sanktionen gegen Russland sei, sagte Trump: "Ich denke, wir sollten da jetzt mal drüber hinwegkommen."

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 29. Dezember 2016 u.a. um 05:30 und 06:00 Uhr.

Darstellung: