Kunstmuseum Bern | Bildquelle: REUTERS

Museum stellt Werklisten online Bern lüftet Gurlitt-Geheimnis

Stand: 27.11.2014 17:10 Uhr

Das Kunstmuseum Bern hat die Geheimnisse der Sammlung Gurlitt gelüftet und eine Werkliste ins Internet gestellt. In einer Mitteilung heißt es:

"Im Sinne der angekündigten Transparenz macht das Kunstmuseum Bern die Listen der Werke publik, die in der Wohnung von Cornelius Gurlitt in München Schwabing sowie in dessen Haus in Salzburg gefunden wurden."

Die umfangreichen Werklisten - eine für den Fund in Salzburg und eine für den in München - die unter anderem Ölgemälde von Paul Cézanne, Edouard Manet und Claude Monet sowie Werke von Pablo Picasso umfassen, sind auf der Internetseite des Museums abruf- und auch hier klickbar.

Das Museum hatte am Montag bekannt gegeben, dass es das Erbe des im Mai gestorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt annehmen will. Eine Cousine Gurlitts erhebt aber ebenfalls Anspruch auf das Erbe.

Bis die Sache geklärt ist, sei weiterhin der Nachlassverwalter für die Sammlung zuständig. Das Kunstmuseum Bern hat nach eigenen Angaben darum nur eingeschränkt Zugang zu den Werken der Sammlung.

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Werke aus dem Münchner Kunstfund

Die Staatsanwaltschaft stellte im November 2013 einige der Meisterwerke vor.

Kunstschatz

Pressekonferenz der Augsburger Staatsanwaltschaft und der Kunsthistorikerin Meike Hoffmann im November 2013: Mit einem Beamer wurden die Werke des spektakulären Kunstfundes an die Wand geworfen. | Bildquelle: AP

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