Papst Franziskus und Kenias Präsident Uhuru Kenyatta im State House in Nairobi | Bildquelle: dpa

Papst beginnt Afrika-Reise in Kenia Den Mächtigen ins Gewissen geredet

Stand: 26.11.2015 11:28 Uhr

Seine erste Afrika-Reise hat Papst Franziskus mit einem Appell gegen Armut und Korruption begonnen. Beim Empfang durch Kenias Präsidenten Kenyatta ging er auch auf das Thema Umweltschutz ein - und beeindruckte mit Worten auf Kisuaheli.

Von Linda Staude, ARD-Hörfunkstudio Nairobi

"Karibu Kenia" - willkommen in Kenia. Papst Franziskus wurde am Flughafen von Nairobi von einem Chor und einer Tanzgruppe in traditionellen Gewändern empfangen.

Tausende Kenianer warteten an den gesperrten Straßen der Hauptstadt, um dem Pontifex zuzujubeln, der auf seinem Weg ins State House zum offiziellen Empfang durch Präsident Uhuru Kenyatta war. "Ich denke, Sie sehen, mit welcher Aufregung das kenianische Volk Sie empfängt. In der Tat fühlen wir uns geehrt und privilegiert, dass Sie sich dafür entschieden haben, Ihre Reise nach Afrika hier in Kenia zu beginnen."

Etwa 3000 geladene Gäste waren ins State House gekommen, um die Rede des Papstes an die kenianische Nation zu hören, darunter auch die beiden ehemaligen Präsidenten Daniel arap Moi und Mwai Kibaki.

Shafagh Laghai, ARD Nairobi, zur Afrika-Reise
tagesschau24 09:30, 26.11.2015, Shafagh Laghai, ARD Nairobi

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"Mit Integrität fürs Gemeinwohl arbeiten"

Papst Franziskus nutzte die Gelegenheit, den versammelten Mächtigen des Landes ins Gewissen zu reden: "Das Evangelium sagt uns, dass von denjenigen, denen viel gegeben wurde, auch viel verlangt wird. In diesem Sinne ermuntere ich Sie, mit Integrität und Transparenz für das Gemeinwohl zu arbeiten." Eine klare Anspielung auf die Korruption in Kenia, obwohl der Papst das Wort selbst nicht in den Mund nahm.

Kenyatta hatte diese Ermahnung offenbar vorausgesehen und versicherte in seiner Rede schon vorsorglich, den Kampf gegen die Korruption ernst zu nehmen: "In ihren Herzen wissen alle Kenianer, dass wir diesen Kampf gewinnen müssen. Und es ist meine Aufgabe, ihn zu führen. Heiliger Vater, ich bitte darum, dass Sie für uns beten in diesem Kampf."

Papst fordert Vorgehen gegen Gewalt und Hass
tagesschau24 11:00 Uhr, 26.11.2015, Heike Janßen, ARD-aktuell

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Umweltschutz - ein Kernanliegen des Papstes

Papst Franziskus und Kenias Präsident Kenyatta (zweiter von links) bei der Empfangszeremonie am State House in Nairobi | Bildquelle: dpa
galerie

Kenias Präsident Kenyatta (zweiter von links) empfängt den Papst am State House in Nairobi.

Wie erwartet sprach Papst Franziskus auch die Bedeutung des Umweltschutzes an, eines seiner Kernanliegen. Und das wichtigste Thema seines Pontifikats: "Ich bitte Sie insbesondere, eine aufrichtige Sorge für die Bedürfnisse der Armen und die Bestrebungen der Jugendlichen erkennen zu lassen."

Außerdem rief der Papst dazu auf, "für eine gerechte Verteilung der natürlichen und menschlichen Ressourcen zu sorgen, mit denen der Schöpfer Ihr Land gesegnet hat".

Während seines dreitägigen Besuchs in Kenia wird der Pontifex einen der vielen Slums in Nairobi besuchen und sich im großen Stadion von Kasarani mit der Jugend des Landes treffen. Darauf freue er sich besonders, sagte er. Unter dem Jubel der geladenen Gäste spendete Papst Franziskus zum Abschluss seiner Rede seinen Segen - auf Kisuaheli. "Mungu abariki Kenya," sagte er: Gott segne Kenia.

Papst zu Besuch in Afrika
Linda Staude, ARD Nairobi
25.11.2015 20:13 Uhr

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