Polizei- und ein Krankenwagen stehen auf einer Straße | Bildquelle: AFP

Anschläge in Spanien Polizei erschießt mutmaßlichen Attentäter

Stand: 21.08.2017 21:19 Uhr

Vier Tage nach den islamistischen Terroranschlägen in Spanien hat die Polizei den Hauptverdächtigen erschossen. Er soll den Lieferwagen gefahren haben, mit dem in Barcelona 13 Menschen getötet wurden. Auch der Tod des Imams, der Kopf der Terrorzelle gewesen sein soll, wurde bestätigt.

Die Polizei in Katalonien hat nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Haupt-Attentäter von Barcelona erschossen. Der im Ort Subirats in der Nähe der katalanischen Hauptstadt erschossene Verdächtige sei Younes Abouyaaqoub, teilte die Polizei mit.

Verdächtiger Anschlag Barcelona | Bildquelle: AP
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Nach Younes Abouyaaquoub wurde europaweit gesucht.

Der 22-jährige Marokkaner soll am Donnerstag mit einem Lieferwagen auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona 13 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt haben.

Roboter musste Explosionsgefahr klären

Der Terrorverdächtige, nach dem europaweit gefahndet wurde, war am Nachmittag in Subirats rund 60 Kilometer von Barcelona entfernt aufgespürt worden. Eine Frau habe die Polizei auf ihn aufmerksam gemacht, teilten die Sicherheitskräfte mit. Medienberichten zufolge versuchte der Mann, über die Weinberge zu flüchten. Er sei aber von der Polizei gestellt worden, die dann auf ihn geschossen habe.

Mutmaßlicher Attentäter von Barcelona getötet
tagesschau 20:00 Uhr, 21.08.2017, Jan-Peter Bartels, ARD Madrid

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Weil er am Körper etwas trug, was wie ein Sprengstoffgürtel aussah, musste erst ein Roboter klären, ob Explosionsgefahr bestand. Deshalb konnte der erschossene Mann nicht sofort identifiziert werden. Der Sprengstoffgürtel stellte sich als Attrappe heraus.

Am Abend teilte die katalanische Polizei dann via Twitter mit: "Wir bestätigen, dass die Person, die bei dem Vorfall in Subirats niedergeschossen wurde, Younes Abouyaaqoub ist, der Verantwortliche des Terroranschlags von Barcelona."

Ein Polizeiauto blockiert die Straße bei Subirats, in der der Einsatz stattfindet. Journalisten stehen davor. | Bildquelle: AP
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Ein Polizeiauto blockiert die Straße bei Subirats, in der der Einsatz stattfindet. Journalisten stehen davor.

Weiteres Opfer erstochen in einem Ford

Mossos @mossos
We confirm that the man shot down in #subirats is Younes Abouyaaqoub, author of the terrorist attack in #barcelona

Abouyaaqoub war das einzige noch flüchtige Mitglied der zwölf Personen umfassenden islamistischen Zelle, die hinter den Anschlägen von Barcelona und Cambrill stecken soll. Er hatte nach Überzeugung der Ermittler gezielt Passanten auf der berühmten Flaniermeile umgefahren. Unter den Todesopfern des mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlags waren auch Kinder.

Gesuchter Imam bei Explosion in Haus in Alcanar getötet

Ein weiteres Opfer wurde erstochen in einem Ford Focus entdeckt, der kurz nach dem Attentat auf den Ramblas eine Polizeisperre durchbrochen hatte. Die Ermittler vermuten, dass Abouyaaqoub den Fahrer des Fords tötete, um mit dessen Auto zu fliehen.

Am Abend bestätigte die Polizei, dass auch der Imam, der die Attentäter islamistisch radikalisiert haben soll, tot ist. Er starb - wie bereits vermutet - vergangene Woche bei der Explosion in einem Haus in Alcanar südlich von Barcelona. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Terrorzelle dort Bomben für Anschläge zusammenbasteln wollte.

Nicht mehr als zwölf Verdächtige in Islamisten-Zelle

Laut dem Chef der katalanischen Polizei, Josep Lluis Trapero, gibt es keine Hinweise darauf, dass mehr als die zwölf bekannten Verdächtigen der für die Anschläge von Barcelona und Cambrill verantwortlichen Islamisten-Zelle angehörten.

Fünf mutmaßliche Mitglieder wurden Donnerstagnacht im Ferienort Cambrill erschossen, nachdem sie zuvor eine Frau getötet hatten. Weitere vier Verdächtige wurden von der Polizei festgenommen. Zwei mutmaßliche Attentäter starben am Mittwoch bei einer Explosion im Ort Alcanar. Der zwölfte wurde nun heute erschossen.

Ermittlungen nach den Anschlägen in Spanien
tagesthemen 22:30 Uhr, 21.08.2017, Jan-Peter Bartels, ARD Madrid

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Über dieses Thema berichteten am 21. August 2017 die tagesschau um 17:00 Uhr, tagesschau24 um 17:30 Uhr in einem Schwerpunkt und tagesschau24 um 19:00 Uhr.

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