Der Vulkan Mount Agung | Bildquelle: AFP

Mount Agung auf Bali Tausende fliehen vor drohendem Vulkanausbruch

Stand: 24.09.2017 11:08 Uhr

Etwa 34.000 Menschen haben mittlerweile ihre Häuser verlassen, die höchste Alarmstufe wurde ausgerufen: Auf Bali droht der Vulkan Mount Agung auszubrechen. Die Behörden rechnen damit, dass eine Eruption unmittelbar bevorsteht.

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali rechnen die Behörden mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung. Die Lage sei besorgniserregend, sagte der Vulkanologe der Regierung, Gede Suantika. Es gebe Furcht vor einer plötzlichen Eruption. Etwa 34.000 Anwohner aus Dörfern in der Nähe des Vulkans haben ihre Häuser verlassen. Damit hat sich die Zahl der Geflohenen seit Freitag verdreifacht. Lastwagen der Regierung brachten sie in Notunterkünfte, die in Schulen, Sporthallen und auf dem offenen Feld eingerichtet wurden.

Menschen in einer Notunterkunft auf Bali | Bildquelle: AP
galerie

Anwohner harren in einer Notunterkunft auf Bali aus.

Höchste Alarmstufe ausgerufen

Der über 3000 Meter hohe Mount Agung im Distrikt Karangasem weist seit Tagen eine erhöhte Aktivität auf. Seit Freitagabend gilt die höchste Alarmstufe vier, wie ein Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Gut 10.000 Helfer seien mobilisiert worden, um bei der Evakuierung der Dörfer anzupacken.

Mount Agung auf Bali droht auszubrechen
tagesschau 17:00 Uhr, 24.09.2017, Sandra Ratzow, ARD Singapur

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Etwa 80.000 Menschen leben im näheren Umkreis von Mount Agung. Der Berg ist auch bei ausländischen Wanderern beliebt. Zuletzt war der Vulkan in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen, damals starben mehr als 1000 Menschen. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, wo verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Immer wieder kommt es dort zu Erdbeben und vulkanischen Eruptionen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. September 2017 um 13:15 Uhr.

Darstellung: