Südafrikas Präsident Zuma

Südafrika ANC stellt Zuma offenbar Ultimatum

Stand: 13.02.2018 01:20 Uhr

Der Druck auf Südafrikas Präsident Zuma wächst. Die Regierungspartei ANC hat ihm ein Ultimatum gestellt. Zuma, dem viele Korruptionsskandale vorgeworfen werden, soll innerhalb von 48 Stunden seinen Rücktritt erklären.

Korruption, Vetternwirtschaft und Selbstbereicherung - die Liste der Vorwürfe gegen den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma ist lang. Die Opposition und große Teile seiner Partei wollen, dass er geht. Die Regierungspartei ANC hat einem Fernsehbericht zufolge Zuma nun aufgefordert, binnen 48 Stunden von seinem Amt zurückzutreten. Parteichef Cyril Ramaphosa habe Zuma das Ultimatum persönlich überbringen wollen, berichtete der staatliche TV-Sender SABC. Zuma selbst will jedoch offenbar an seinem Amt festhalten. Offiziell läuft Zumas Amtszeit noch bis Mitte 2019.

Präsident Jacob Zuma steht vor dem Abgang
tagesthemen 23:30 Uhr, 12.02.2018, Heiner Hoffmann, ARD Johannesburg

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Dem Komitee gehören mehr als 80 Mitglieder an. Es kann Disziplinarverfahren gegen ein Parteimitglied einleiten. Vor einem Jahrzehnt setzte es den damaligen Präsidenten Thabo Mbeki unter Druck und ebnete 2009 Zuma den Weg ins Präsidentenamt. Sollte Zuma einen Rücktritt verweigern, könnte sich das Parlament mit der Angelegenheit befassen. Möglich wären ein Misstrauensvotum oder die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens.  

Seit Ramaphosas Wahl zum Vorsitzenden des einst von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela geführten Afrikanischen Nationalkongresses hat der öffentliche Druck auf den umstrittenen Zuma zugenommen, vorzeitig abzutreten. Ramaphosa wird vom reformorientierten Teil des ANC unterstützt. Er wünscht sich eine Wiederbelebung der Wirtschaft und ein Ende von Korruption und Vetternwirtschaft in der Partei.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 12. Februar 2018 um 23:30 Uhr.

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