Vor griechischer Insel Agathonisi Flüchtlinge aus Seenot gerettet

Stand: 16.01.2016 15:04 Uhr

Vor der griechischen Insel Agathonisi haben Retter in der Nacht etwa 40 Flüchtlinge, die in Seenot geraten waren, aus dem Wasser gezogen. Unter den Schiffbrüchigen waren auch mehrere Kinder.

Seeleute haben vor der griechischen Insel Agathonisi etwa 40 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Sie waren in einem kleinen Boot von der nahegelegenen türkischen Küste aufgebrochen. Unter ihnen befanden sich auch mehrere Kinder. Helfer und Ärzte der privaten Organisation MOAS leisteten erste Hilfe. Die Flüchtlinge stammen nach eigenen Angaben aus Syrien. Bereits am Freitag waren 20 Menschen in der Region gerettet worden. Jedoch kamen auch mehrere Menschen ums Leben, darunter erneut Kinder.

Zugleich wurde in einem von der Türkei nach Griechenland übergesetzten Flüchtlingsboot ein Baby tot aufgefunden. 63 weitere Insassen seien lebend auf der kleinen Insel Farmakonissi in der östlichen Ägäis angekommen, teilten die griechischen Behörden mit. Insgesamt wurden seit gestern mehr als 250 Menschen in der Ägäis gerettet.

Flüchtlinge in Ägäis gerettet (unkommentiert)
16.01.2016

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Mehr als 3000 Tote im Jahr 2015

Trotz des Winterwetters wagen weiterhin viele Flüchtlinge und Migranten die Fahrt von der Türkei aus, um in die EU zu gelangen. 2015 kamen etwa 850.000 Menschen in Griechenland an, die meisten von ihnen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Laut der Internationalen Organisation für Migration kamen dabei 3771 Menschen im Mittelmeer ums Leben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 16. Januar 2016 um 17:00 Uhr.

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