Ein äthiopischer Bauer zeigt vertrocknete Pflanzen | Bildquelle: AP

Millionen Menschen brauchen Hilfe Äthiopien leidet unter extremer Dürre

Stand: 31.01.2016 18:21 Uhr

Mehr als andere Länder leidet Äthiopien unter dem Wetterphänomen El Niño. Eine extreme Dürre lässt die Böden austrocknen und vernichtet die Ernte. Nun schlagen die UN Alarm. Millionen Äthiopier sind auf Hilfe angewiesen.

Äthiopien wird nach UN-Angaben derzeit von "der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren" heimgesucht und benötigt deshalb sofortige Hilfe. Bereits jetzt seien 10,2 Millionen Äthiopier auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, in wenigen Monaten könne sich die Zahl verdoppeln, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon beim Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba.

Die äthiopische Regierung schätzt die Zahl der Hilfsbedürftigen sogar auf 18 Millionen - knapp ein Viertel der Bevölkerung. Sein Land benötigte umgerechnet 1,3 Milliarden Euro zur Krisenbewältigung, sagte der äthiopische Vize-Regierungschef Demeke Mekonnen. Er wies auf den Zusammenhang zwischen der Dürre und dem Wetterphänomen El Niño hin. Experten halten diesen für den stärksten aller Zeiten.

Ban Ki-Moon fordert internationale Hilfe für Äthiopien
tagesschau24 11:00 Uhr, 01.02.2016, Stefan Rychlak, ARD-aktuell

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Am stärksten leiden die Kinder

Die Hilfsorganisationen Oxfam und Care hatten bereits zum Jahreswechsel vor einer Hungersnot aufgrund des Wetterphänomens El Niño gewarnt, von dem vor allem Äthiopien betroffen sein werde. Die Organisation Save the Children forderte nun zum sofortigen Handeln auf, andernfalls würde "zehntausende Kinder in akute Unterernährung verfallen".

Das Wetterphänomen El Niño sorgt in einigen afrikanischen Staaten für extreme Trockenperioden, in anderen wiederum für sintflutartige Regenfälle. Die Europäische Union hatte den Ländern am Horn von Afrika deshalb vor rund einer Woche 77 Millionen Euro an Hilfszahlungen zugesagt.

Äthiopien - schwerste Dürre seit Jahrzehnten
U. Dräger, ARD Nairobi
31.01.2016 18:37 Uhr

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