Eine Polizistin sperrt den Bereich vor dem Willy-Brandt-Haus ab. | Bildquelle: dpa

Sendung in Poststelle SPD-Zentrale nach verdächtigem Fund evakuiert

Stand: 22.05.2017 11:04 Uhr

In der Poststelle der SPD-Parteizentrale in Berlin ist ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Die Polizei evakuierte daraufhin das Gebäude. Die Vorsichtsmaßnahme kommt für den Parteivorstand zeitlich sehr ungelegen.

Inmitten der Beratungen des SPD-Parteivorstandes über das Regierungsprogramm für die Bundestagswahl ist die Parteizentrale in Berlin evakuiert worden. Grund dafür sei der Fund eines verdächtigen Gegenstandes in der Poststelle des Willy-Brandt-Hauses, sagte ein Pressesprecher. Die Polizei spricht von einer routinemäßigen Vorsichtsmaßnahme.

SPD-Mitglieder stehen nach der Räumung des Willy-Brandt-Hauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite. | Bildquelle: dpa
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Arbeitsplatz gesperrt: SPD-Politiker stehen nach der Räumung des Willy-Brandt-Hauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Die Mitglieder des Parteivorstandes und die Mitarbeiter versammelten sich außerhalb des Gebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Parteivorstand sollte eigentlich ab 10.00 Uhr abschließend über den Entwurf des Regierungsprogramms beraten, über den ein Parteitag am 25. Juni entscheidet.

Die Inhalte sind seit der ersten Beratungsrunde in der vergangenen Woche weitgehend bekannt. Es fehlen allerdings weiterhin Festlegungen zur Renten- und Steuerpolitik. Diese sollen bis zum Parteitag nachgeliefert werden.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 22. Mai 2017 um 11:00 Uhr

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