Elektroauto beim Laden

Staubsauger-Hersteller Dyson Viel Wind jetzt auch um E-Autos

Stand: 14.02.2018 11:14 Uhr

Dyson ist bislang vor allem für Staubsauger, Lüfter und Föhne bekannt. Zukünftig möchte der britische Hausgerätehersteller auch Elektroautos bauen. Drei Fahrzeugmodelle sind ab 2020 geplant.

Das britische Technologieunternehmen Dyson plant bei seinem Vorstoß ins Autogeschäft mit drei unterschiedlichen Fahrzeugmodellen. Das berichtet die "Financial Times". Demnach soll das erste Modell nur einige tausend Mal gebaut werden.

Es sei vor allem dazu gedacht, die Zuliefererkette aufzubauen und den Markt zu erkunden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Erst die beiden späteren Modelle solle es in erheblich größeren Stückzahlen geben. In ihnen wolle Dyson dann auch auf die hauseigene Feststoff-Batterietechnik setzen, heißt es in dem Bericht.

Hauseigene Batterietechnik

Solche Batterien sollen mehr Energie speichern können als die heute verbreiteten Lithium-Ionen-Akkuzellen. Auch Autohersteller und Zulieferer forschen an Feststoffbatterien. Toyota will sie bis 2025 in den Fahrzeugen haben.

James Dyson hält einen neu entworfenen Haartrockner in der Hand. | Bildquelle: picture alliance / dpa
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James Dyson, der hier einen Fön seines Unternehmens präsentiert, hält sich mit den eigenen Elektroautoplänen bedeckt.

Das erste Dyson-Modell soll laut "Financial Times" noch mit Lithium-Ionen-Batterien laufen. Gründer und Chef James Dyson wollte die Informationen im Gespräch mit der Zeitung nicht kommentieren: "Wir reden nicht darüber, was wir machen."

Erstes Dyson-Auto 2020 geplant

Zugleich bekräftigte er, dass das erste Dyson-Auto wie angekündigt 2020 oder 2021 auf den Markt kommen solle. Die vor allem für ihre Staubsauger bekannte Firma investiert nach bisherigen Angaben eine Milliarde Pfund (umgerechnet etwa 1,1 Milliarden Euro) in die Batterieentwicklung und eine weitere Milliarde in die Fahrzeugproduktion.

Über dieses Thema berichtete SWR aktuell für Baden-Württemberg am 09. Oktober 2017 um 19:30 Uhr.

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