Börsenhändler in New York | Bildquelle: AFP

Mehr als 1000 Punkte Verlust Dow Jones stürzt erneut ab

Stand: 08.02.2018 22:50 Uhr

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist der amerikanische Aktienindex Dow Jones abgestürzt. Zum Börsenschluss lag er rund 1000 Punkte niedriger als zu Beginn - ein Minus von gut vier Prozent.

Am US-Aktienmarkt ist der Leitindex Dow Jones Industrial erneut heftig ins Rutschen gekommen. Er ging am Abend mit einem Minus von mehr als 1000 Punkten auf 23.860,45 Zähler knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief aus dem Handel. Das entsprach einem Minus von 4,15 Prozent. "Die Angst vor steigenden Zinsen hält die Börsen weiterhin im Würgegriff", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die zweite heftige Talfahrt an der Wall Street in dieser Woche.

Klaus-Rainer Jackisch, HR, zum erneuten Kursrutsch
tagesschau24 09:00 Uhr, 09.02.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Zweiter Absturz

Der breit gefasste S&P 500 sank am Donnerstag um 3,75 Prozent auf 2581,00 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 4,19 Prozent auf 6306,10 Zähler ein.

Zu Wochenbeginn war der US-Leitindex um 4,60 Prozent eingebrochen, zeitweise sogar um sechs Prozent oder fast 1600 Punkte. Am Tag darauf ging es jedoch wieder rasant bergauf. Laut Experten sind es die positiven Wirtschaftsdaten, die diese Spekulationen um den Zins auslösen. Die im US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag registrierten robusten Lohnzuwächse könnten dem kursierenden Szenario zufolge die derzeit niedrige US-Inflation nach oben treiben. Dies wiederum könnte demnach den neuen US-Notenbankchef Jerome Powell dazu veranlassen, den Leitzins stärker anzuheben als bislang von der Federal Reserve geplant, um den Preisanstieg unter Kontrolle zu halten.

Auch DAX verliert

Die schwache Tendenz an der Wall Street trieb auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht. Der DAX sackte im späten Handel zeitweise um mehr als drei Prozent ab und erreichte den tiefsten Stand seit Anfang September 2017. Letztlich verlor der Leitindex 2,6 Prozent auf 12.260 Zähler. Die deutlichen Abgaben gingen einher mit einem Anstieg des auch als Angstbarometer bekannten Volatilitätsindexes VDax. Dieser stieg um satte 28 Prozent.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 09. Februar 2018 um 09:00 Uhr.

Darstellung: