Guillermo del Toro | Bildquelle: AP

Filmfestival Venedig Goldener Löwe für "The Shape of Water"

Stand: 10.09.2017 00:08 Uhr

Erstmals geht der Hauptpreis des Filmfestivals von Venedig nach Mexiko: Guillermo del Toro gewinnt für sein bildgewaltiges Märchen "The Shape of Water" den Goldenen Löwen. Auch für eine deutsche Koproduktion gibt es einen Hauptpreis.

Der Fantasyfilm "The Shape of Water" des mexikanischen Regisseurs Guillermo Del Toro ist beim Filmfestival von Venedig als bester Film ausgezeichnet worden. Del Toro nahm bei der Preisverleihung den begehrten Goldenen Löwen entgegen und widmete die Auszeichnung jungen lateinamerikanischen Filmemachern. "Wenn ihr rein bleibt und dem treu bleibt, an das ihr wirklich glaubt - in meinem Fall an Monster - könnt ihr alles tun, was ihr wollt", sagte Del Toro bei der Preisverleihung auf dem Lido.

"The Shape of Water" erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer Putzfrau und einer seltsamen Amphibienfigur. Der Streifen setzte sich bei der 74. Ausgabe des ältesten Filmfestivals der Welt gegen 20 andere Wettbewerbsfilme durch.

Mexikaner del Toro gewinnt Goldenen Löwen
tagesschau 13:15 Uhr, 10.09.2017, Ellen Trapp, ARD Rom zzt. Venedig

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Die wichtigsten Preisträger von Venedig

- Goldener Löwe für den besten Film: "The Shape of Water" von Guillermo del Toro (USA)
- Großer Preis der Jury: "Foxtrot" von Samuel Maoz (Israel/Deutschland/Frankreich/Schweiz)
- Silberner Löwe für die beste Regie: Xavier Legrand für "Jusqu'à la garde" von Xavier Legrand (Frankreich)
- Spezialpreis der Jury: "Sweet Country" von Warwick Thornton (Australien)
- Preis für den besten Schauspieler: Kamel El Basha für "The Insult" von Ziad Doueiri (Frankreich/Libanon)
- Preis für die beste Schauspielerin: Charlotte Rampling für "Hannah" von Andrea Pallaoro (Italien/Belgien/Frankreich)
- Preis für das beste Drehbuch: Martin McDonagh für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (Regie: Martin McDonagh, Großbritannien)
- Marcello-Mastroianni-Preis für den besten Jungdarsteller: Charlie Plummer für "Lean on Pete" von Andrew Haigh (Großbritannien)
- Luigi-De-Laurentiis-Preis für einen Debütfilm: "Jusqu'à la garde" von Xavier Legrand (Frankreich)

Deutsche Koproduktion erhält zweitwichtigsten Preis

Der israelische Regisseur Samuel Maoz hält den Großen Preis der Jury für den Film "Foxtrot". | Bildquelle: dpa
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Der israelische Regisseur Samuel Maoz bekommt den Großen Preis der Jury für den Film "Foxtrot".

Der zweitwichtigste Preis des Festivals, der Große Preis der Jury, ging an die deutsche Koproduktion "Foxtrot". Das Drama des israelischen Regisseurs Samuel Maoz erzählt vom Tod eines jungen Soldaten und wie seine Familie damit umgeht.

Als bester Schauspieler wurde Kamel El Basha für "The Insult" geehrt. In dem Drama von Ziad Doueiri spielt er einen palästinensischen Bauarbeiter, dessen Streit mit einem Anwohner einer Baustelle in Beirut so eskaliert, dass die libanesische Stadt fast in einen Bürgerkrieg gerät.

Rampling als beste Schauspielerin geehrt

Die Britin Charlotte Rampling nahm die Auszeichnung als beste Schauspielerin entgegen. Die 71 Jahre alte Rampling spielt in dem Drama "Hannah" des italienischen Regisseurs Andrea Pallaoro eine einsame Frau, die ihr Leben nach der Verhaftung ihres Mannes neu ordnen muss.

Charlotte Rampling | Bildquelle: AP
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Als beste Schauspielerin ausgezeichnet: Charlotte Rampling

Gleich zwei Auszeichnungen gingen an den Franzosen Xavier Legrand. Der junge Regisseur wurde für sein bedrückendes Scheidungsdrama "Jusqu'à la garde" mit dem Silbernen Löwen als Preis für die beste Regie geehrt. Zuvor hatte er bereits den Luigi-De-Laurentiis-Preis für einen Debütfilm bekommen.

Der Ire Martin McDonagh gewann die Trophäe für das beste Drehbuch - bei der Tragikomödie "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" hatte er auch Regie geführt. Der Spezialpreis der Jury wurde an "Sweet Country" des Australiers Warwick Thornton vergeben, der von Gewalt weißer Siedler an Aborigines erzählt. Der junge US-Amerikaner Charlie Plummer wurde mit dem Marcello-Mastroianni-Preis für den besten Jungdarsteller geehrt. Der 18-Jährige spielt in dem Drama "Lean on Pete" des Briten Andrew Haigh einen verzweifelten Heranwachsenden.

Abschluss der 74. Filmfestspiele Venedig
Tassilo Forchheimer, ARD Rom
10.09.2017 01:12 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. September 2017 um 01:24 Uhr.

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