Regisseur Fatih Akin und Hauptdarstellerin Diane Kruger stehen auf der Bühne in Cannes. | Bildquelle: REUTERS

NSU-Drama "Aus dem Nichts" Fatih Akin im Rennen um Auslands-Oscar

Stand: 24.08.2017 14:54 Uhr

Erfolg für den Hamburger Regisseur Fatih Akin: Sein Drama "Aus dem Nichts" um einen Neonazi-Mord ist in der Vorauswahl für den Auslands-Oscar. Die Academy in Hollywood entscheidet Anfang kommenden Jahres, welche fünf Filme nominiert werden.

Das NSU-Drama "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Das gab die Auslandsvertretung des Deutschen Films, German Films, in München bekannt. Akin soll bei der Oscar-Verleihung im kommenden Jahr den begehrten Preis nach Deutschland holen. In seinem Film geht es um den Anschlag zweier Neonazis, bei dem ein kurdischer Vater und dessen Sohn sterben. Zurück bleibt die Ehefrau und Mutter, die von Diane Kruger gespielt wird.

Oscars werden im März 2018 verliehen

Eine Fachjury hatte den Film unter insgesamt elf Bewerbern ausgewählt - der deutsche Kandidat ist aber nicht schon automatisch für den Oscar nominiert. Über die fünf Nominierungen in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film entscheidet die Academy in Hollywood. Die nominierten Filme sollen am 23. Januar 2018 bekannt gegeben werden. Die 90. Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt findet am 4. März 2018 in Hollywood statt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. August 2017 um 12:00 Uhr in den Nachrichten.

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