Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main | Bildquelle: picture alliance / dpa

Sicherheit in Deutschland "Keine Gefahr für Weihnachtsmärkte"

Stand: 18.11.2015 15:05 Uhr

Wie sicher ist es in Deutschland - nach den Anschlägen in Paris, nach der Absage des Länderspiels in Hannover? Kann man auf Weihnachtsmärkte gehen? Gleich mehrere Länderinnenminister sagen: Ja, man kann. Aber sie kündigten auch Sicherheitsmaßnahmen an.

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz, hat nach der Absage des Länderspiels in Hannover keine konkreten Terrorhinweise für andere Orte in Deutschland. Die Bedrohung bei dem ausgefallenen Fußballspiel sei "sehr isoliert" gewesen, sagte der rheinland-pfälzische SPD-Innenminister. Für künftige Fußballspiele, Weihnachtsmärkte und Karnevalsumzüge lägen keine Hinweise auf geplante Anschläge vor. Lewentz betonte, die Polizei sei in höchster Bereitschaft, und appellierte an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren und zum Beispiel verdächtige Koffer den Sicherheitsbehörden zu melden.

Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius betonte, es gebe keine Anhaltspunkte, dass Weihnachtsmärkte ein Ziel von Attentätern seien. Diese Einschätzung könne sich zwar täglich ändern. Er rate aber davon ab, Angst und Panik zu verbreiten.

Tina Hassel, ARD Berlin, zur Sicherheitsdiskussion in Deutschland
tagesschau 17:00 Uhr, 18.11.2015

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"Die Leute wollen ihren Spaß haben"

Mit einem besonderen Schutz für Weihnachtsmärkte will sein hessischer Kollege Peter Beuth den Bürgern die Angst nehmen. Die Polizei werde verstärkt Präsenz zeigen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Die Leute sollen hingehen und Spaß haben," hatte zuvor auch Ministerpräsident Volker Bouffier betont.

Ähnlich sieht es Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger. Offene und verdeckte Maßnahmen sollten in seinem Land für Sicherheit sorgen, sagte er. In Baden-Württemberg sieht der dortige Innenminister Reinhold Gall bislang auch noch keinen Grund, Weihnachtsmärkte abzusagen: "Aber wir werden die Sicherheitslage sehr sorgfältig mit den Veranstaltern besprechen", kündigte Gall an.

Gesten hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach der Absage des Länderspiels Deutschland-Niederland betont: "Wir sind uns einig, dass wir nicht bereit sind, unsere Lebensweise grundsätzlich zu ändern. Wir wollen uns treffen bei großen Veranstaltungen. Wir wollen ins Bundesliga-Stadion. Wir wollen auf Weihnachtsmärkte. Wir wollen ins Theater gehen. Wir wollen uns auf Marktplätzen treffen. Wir wollen Volksfeste feiern. Und das wird so bleiben."

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