Winterwetter: Sturmflut in St. Peter | Bildquelle: dpa

Unwetter in Deutschland Sturmflutwarnung und Schneefall

Stand: 11.01.2017 16:28 Uhr

Wegen heftiger Winterstürme warnen Meteorologen an der Nordsee vor einer Sturmflut. In Mittel- und Süddeutschland drohen heftige Schneefälle. In Österreich starb eine deutsche Alpinistin: Sie wurde von einer Lawine verschüttet.

Schleswig-Holsteins Nordseeküste und Hamburg müssen sich auf eine Sturmflut einstellen. In der Nacht zum Donnerstag werde das Hochwasser 1,5 bis 2 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten, warnte das Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Am Hamburger Fischmarkt sollen die Pegelstände gegen 4 Uhr ihren Höchststand erreichen. Dazu weht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ein westlicher Wind mit starken bis stürmischen Böen, an der Nordsee schweren Sturmböen. Begleitet wird der Wintersturm bis Freitag von Regen-, Graupel- und Schneeschauern. Dabei könne es örtlich glatt werden, warnen die Meteorologen.

Auch in anderen Bundesländern bleibt es in den kommenden Tagen winterlich-wechselhaft. So kann es in Teilen Deutschlands wieder kräftig schneien. In der Nacht zum Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) über der Mitte des Landes erhebliche Mengen Neuschnee. Allein in den Mittelgebirgen von Nordrhein-Westfalen sollen bis zu 40 cm fallen. Zum Wochenende soll sich dann in Baden-Württemberg verbreitet wieder Frost durchsetzen, Schneefälle sind auch hier, etwa im Schwarzwald, zu erwarten.

Winterwetter: Schnee in Berlin | Bildquelle: dpa
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Meteorologen sagen heftige Schneefälle für weite Teile Deutschlands voraus.

Das extreme Wetter in ganz Europa kostete eine deutsche Alpinistin das Leben. Sie starb bei einem Lawinenabgang in den österreichischen Alpen. Die Schneemassen erfassten und verschütteten die 54-Jährige am Arlberg. Offenbar war die Verunglückte in einer Vierer-Gruppe unterhalb der Maroispitze in Stuben unterwegs Die Einsatzkräfte wurden sofort alarmiert, konnten die Frau aber nicht mehr wiederbeleben. Am Arlberg herrschte oberhalb von 2000 Metern erhebliche Lawinengefahr.

Und auch andere europäische Länder kämpfen weiterhin mit dem starken Wintereinbruch.

GRIECHENLAND: Während Wind aus dem Süden den Schnee in großen Teilen Griechenlands rasant schmelzen ließ, blieb es im Norden eisig kalt. Thessaloniki erlebte einen Schneesturm. Eine solche Kälte habe es in der Hafenstadt seit den 1960er-Jahren nicht gegeben, teilte der Bürgermeister mit. Auch etliche Inseln in der nördlichen Ägäis sind noch eingeschneit, viele Menschen mussten dort ohne Strom auskommen.

Schnee und Kälte in Südosteuropa: Lebensgefahr für die Armen
11.01.2017

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SPANIEN: Auf Mallorca habe die Durchschnittstemperatur in den ersten zehn Tagen des Januars bei 8,6 Grad gelegen, zitierte das "Mallorca Magazin" das balearische Wetteramt Aemet. So kalt sei es im gleichen Zeitrum seit 2005 nicht mehr gewesen. In den nächsten Tagen und Wochen sollen die Temperaturen auf der Urlaubsinsel noch weiter sinken. Damit könnte der Januar 2017 einer der kältesten der vergangenen 30 Jahre werden - auch wenn keine Minus-Rekordwerte zu erwarten seien, so die Wetter-Experten.

POLEN: Seit Einbruch der Kältewelle vergangene Woche erfroren in Polen 27 Menschen. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der kalten Jahreszeit auf 73, wie das Sicherheitszentrum der Regierung mitteilte. In Polen sterben außerdem jeden Winter Dutzende Menschen an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Diesen Winter waren es bislang 24.

GROSSBRITANNIEN: Heftiger Wind und Schnee verursachten in Teilen Großbritanniens Chaos. In Schottland und Nordengland kam es in der Nacht zu Stromausfällen, wie die Behörden mitteilten. Nahe Edinburgh musste eine Brücke gesperrt werden, nachdem ein Lastwagen vom Wind umgestoßen wurde. Für Donnerstag waren weitere Schneefälle im Westen Englands, Wales und Schottland vorausgesagt.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 11. Januar 2017 um 22:15 Uhr.

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