In Münster ist ein Baum auf die Schienen gefallen. | Bildquelle: dpa

Sturmtief "Friederike" Bahn stoppt Verkehr in drei Bundesländern

Stand: 18.01.2018 13:43 Uhr

Wegen des Sturmtiefs "Friederike" ist der Zugverkehr in NRW, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen eingestellt worden. Mehrere Menschen wurden durch umstürzende Bäume verletzt. In einigen Städten fiel der Strom aus.

Sturmtief "Friederike" hat in drei Bundesländern den Zugverkehr zum Erliegen gebracht. Die Deutsche Bahn gab bekannt, sämtliche Verbindungen im Regional- und Fernverkehr Nordrhein-Westfalens seien bis auf weiteres eingestellt worden. Am Vormittag waren auf mehreren Strecken im Westen des Bundeslandes Bäume auf die Gleise gestürzt. Wann die Bahnstrecken wieder freigegeben werden könnten, sei unklar, hieß es. Wenig später stellte die Bahn auch in Rheinland-Pfalz den Zugverkehr ein, am frühen Nachmittag auch in Niedersachsen.

Mindestens vier Menschen wurden in Nordrhein-Westfalen durch umstürzende Bäume verletzt. Rund 100.000 Menschen mussten zeitweise ohne Strom auskommen, teilte der Netzbetreiber "Westnetz" mit.

Auf dem Flughafen Köln/Bonn wurde der Flugbetrieb mittags vorübergehend unterbrochen. Je vier Ankünfte und Abflüge wurden gestrichen, es kam zu Verspätungen.

Im Norden Deutschlands drosselt die Bahn die Geschwindigkeit ihrer Züge: Auf den Strecken zwischen Wolfsburg und Berlin sowie Hannover und Würzburg dürfen ICE- und IC-Züge vorläufig maximal Tempo 140 fahren. Entsprechend komme es zu Verspätungen, teilte die Bahn mit.

Alle für Donnerstag gebuchten Fahrkarten für den Fernverkehr sollen nach Angaben der Bahn ihre Gültigkeit behalten. Sie können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende genutzt werden.

Sturmtief "Friederike" fegt über Deutschland
tagesschau 14:00 Uhr, 18.01.2018, Antraud Cordes-Strehle, WDR

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DWD warnt vor orkanartigen Böen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Orkanböen bis zu 115 Kilometern pro Stunde in vielen Teilen Deutschlands. In Hochlagen kann es noch heftiger werden. So wird im Harz mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Sturmtief "Friederike" zieht ab dem Morgen von Nordrhein-Westfalen und dem südwestlichen Niedersachsen aus Richtung Südosten über das Land.

Unwetterwarnungen gelten auch für große Teile Hessens, Sachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringens, den Nordosten von Bayern, den Südwesten von Brandenburg und Hochlagen im Schwarzwald und Bayerischen Wald sowie in den Alpen über 1500 Meter.

Im Norden und Nordosten zwischen Schleswig-Holstein und Vorpommern kann es längere Zeit schneien. Der Deutsche Wetterdienst erwartet Neuschneemengen bis zu zehn cm.

Baum vom Sturm umgerissen | Bildquelle: dpa
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Mit Windstärke 11 fegte der Orkan über Nordrhein-Westfalen hinweg. Bei Alpen-Veen in Nordrhein-Westfalen hat der Sturm einen Baum umgerissen und die Grassode gleich mit.

In Regionen, denen Orkanböen drohen, empfehlen die Meteorologen, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Sie warnen vor entwurzelten Bäumen, herabstürzenden Dachziegeln und Schäden an Gerüsten und Hochspannungsleitungen.

Stadt Köln ruft auf, Domplatte zu meiden

Die Stadt Köln rät Bürgern und Besuchern, neben Parks und Wälder auch windanfällige Flächen wie die Umgebung des Kölner Doms zu meiden. Die Domplatte wurde demnach bereits am Morgen zur Hälfte abgesperrt, um Passanten vor eventuell vom Dom herabstürzenden Steinen zu schützen. Durch Windböen seien auf der Domplatte mehrere Menschen erfasst und zu Boden gerissen worden, teilte die Stadt mit.

Eine Frau in Köln kämpft sich durch den Sturm | Bildquelle: dpa
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Eine Frau kämpft sich in Köln über die Domplatte.

Auch in anderen Bundesländern machte sich "Friederike" bereits am frühen Morgen bemerkbar. An mehreren Flughäfen, unter anderem in München und Hannover, wurden Flüge der Lufthansa und der niederländischen Airline KLM gestrichen. Wegen starken Schneefalls hat das Bundesland Niedersachsen den Oberharz für Lastwagen gesperrt.

Aus Sicherheitsgründen fiel am Donnerstag in mehreren Bundesländern stellenweise die Schule aus.

Jan Hofer, WDR, aus Weeze in Nordrhein-Westfalen
tagesschau 12:00 Uhr, 18.01.2018

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Todesopfer bei Sturm in Belgien

In Belgien wurde bei schwerem Sturm eine Autofahrerin von einem umfallenden Baum erschlagen. Wegen heftigen Windes wurde zudem der Betrieb im Hafen von Gent eingestellt.

Arnim Stauth, ARD Brüssel, zum Sturmtief über Europa
tagesschau24 14:00 Uhr, 18.01.2018

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Flughafen Schiphol stellt Betrieb ein

In den Niederlanden stellte der internationale Flughafen Schiphol vorübergehend seinen Betrieb ein. Kurz zuvor hatte der niederländische Wetterdienst die höchste Alarmstufe ausgegeben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 18. Januar 2018 um 12:00 Uhr.

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