Kandidatensuche für Gauck-Nachfolge "Der Ball liegt im Feld der Union"

Stand: 06.11.2016 18:13 Uhr

Die Union muss sich laut Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, in der Frage der Präsidentschaftskandidatur entscheiden: CDU und CSU können den SPD-Vorschlag Steinmeier mittragen, auf einen Kandidaten mit Rückhalt bei den Grünen setzen oder einen Konservativen nominieren.

Bei der Suche nach einem Nachfolger des scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck ist nach Einschätzung von Tina Hassel, Leiterin der ARD-Hauptstadtstudios, nun vor allem die Union gefordert. "Der Druck auf die Kanzlerin ist enorm", sagte sie in der tagesschau. "Zum Auftakt eines Superwahljahrs will die Union eine Kampfabstimmung auf keinen Fall verlieren", sagte sie.

Tina Hassel, ARD Berlin, zur Debatte um Gauck-Nachfolge
tagesschau 17:15 Uhr, 06.11.2016

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Ihren Informationen zufolge hat SPD-Chef Sigmar Gabriel beim Spitzentreffen mit CDU-Chefin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer klargestellt, dass er an seinem Vorschlag festhalten wolle, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Rennen zu schicken. "Merkel und Seehofer müssen nun überlegen, mit welcher Option sie gegen Steinmeier die besten Chancen hätten", sagte Hassel. Die Tatsache, dass Merkel und Seehofer im Kanzleramt ihre Beratungen alleine fortgesetzt hätten, nachdem Gabriel gegangen war, zeige: "Der Ball liegt jetzt im Feld der Union."

Töpfer, Schäuble oder doch Steinmeier?

Bei der Suche nach einem Kandidaten, der auch bei anderen Parteien wie den Grünen geschätzt würde, könne der frühere Umweltminister Klaus Töpfer interessant sein. CDU und CSU könnten sich demnach auch dafür entscheiden, auf ein klares konservatives Profil zu setzen. "Da hören wir immer wieder den Namen Wolfgang Schäuble - das aber würden die Grünen und wohl auch die FDP kaum mitmachen", sagte Hassel. Um eine Abstimmungsniederlage zu vermeiden, bleibe für die Union aber auch die Tür zu einer letztlichen Unterstützung einer Kandidatur Steinmeiers offen.

Keine Einigung der Koalition auf gemeinsamen Kandidaten
R. Lüer, ARD Berlin
06.11.2016 17:52 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. November 2016 um 17:15 Uhr.

Darstellung: