Panda-Dame Meng Meng in der Zuchtstation Chengdu im Südwesten Chinas. | Bildquelle: AFP

Pandas für die Hauptstadt Meng Meng und Jiao Qing sind gelandet

Stand: 24.06.2017 16:26 Uhr

Neue Bären für Berlin: Die beiden chinesischen Riesenpandas Meng Meng und Jiao Qing sind samt Pfleger und Bambus in Berlin angekommen. Das Publikum bekommt sie aber erst später zu sehen.

Meng Meng ("Träumchen") und Jiao Qing ("Schätzchen") sind nach zwölfstündigem Flug in Berlin angekommen. Die Frachtmaschine mit den beiden Transportboxen landete am Nachmittag auf dem Flughafen Schönefeld.

Aus den Cockpitfenstern wurden eine deutsche und eine chinesische Flagge gehalten, die Feuerwehr begrüßte die Maschine mit einer Wasserdusche. Als Empfangskomitee standen Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und der chinesische Botschafter Shi Mingde am Flughafen.

Die Panda-Bären Meng Meng und Jiao Qing werden aus dem Frachtflugzeug gehoben. | Bildquelle: AFP
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Meng Meng und Jiao Qing werden aus dem Frachtflugzeug gehoben.

Die Panda-Bären Meng Meng und Jiao Qing sitzen bei einer Pressekonferenz in transparenten Boxen | Bildquelle: AFP
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Im Cargo-Center des Flughafens wurden die beiden Tiere der Öffentlichkeit vorgestellt.

"Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine Attraktion reicher ist", sagte Müller. "Pandas sind etwas Besonderes und sie gehören nach Berlin. Nach dem Tod von Bao Bao im Jahr 2012 hatte man das Gefühl: Da fehlt was."

Neues Gehege für neun Millionen Euro

Nach ihrem langen Flug werden die Tiere, die mit Pfleger, Tierarzt und Bambus-Vorrat anreisten, in den Berliner Zoo gebracht. Dort beziehen sie ein neun Millionen Euro teures neues Gehege mit chinesischen Pavillons, roten Laternen, einem Kletterspielplatz, eigener Küche und Klinik. Offiziell eröffnet wird die Anlage am 5. Juli.

Der Berliner Zoo zeigt ab Anfang Juli als einziger Tierpark in Deutschland Pandas - und hofft auf Nachwuchs. Sobald die Jungbären dann älter als zwei Jahre sind, müssen sie nach China zurückgeführt werden.

Die schwarz-weißen Pandas stammen aus der Zuchtstation Chengdu im Südwesten Chinas. Sie sind Leihgaben auf 15 Jahre, die auch als Teil der chinesischen Diplomatie verstanden werden. Der Berliner Zoo zahlt dafür 920.000 Euro jährlich. Der Reise waren lange Verhandlungen vorausgegangen. "Pandas haben in China praktisch den Status eines Nationalschatzes", so Botschafter Shi Mingde. Ein China ohne Pandas sei schlicht nicht vorstellbar, daher hätten der Erhalt und Schutz der Tiere höchste Priorität.

Pandas in Berlin angekommen
tagesthemen 21:35 Uhr, 24.06.2017, Iris Marx, ARD Berlin

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 24. Juni 2017 um 17:00 Uhr.

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