Barack Obama

Abschluss von Deutschland-Besuch Obama verabschiedet sich als Europäer

Stand: 25.04.2016 18:44 Uhr

Am Ende verabschiedete sich der US-Präsident als überzeugter Freund der europäischen Idee. Die EU-Staaten rief er zum Zusammenhalt auf. Der Appell zur Einigkeit ist nicht ganz ohne Eigennutz: Obama fordert auch mehr Engagement. Zum Beispiel in Libyen.

Mit einem eindringlichen Aufruf zur Einigkeit nimmt US-Präsident Barack Obama die zerstrittenen Europäer bei der Krisenbewältigung stärker in die Pflicht. "Ein vereintes Europa, früher ein Traum weniger, ist jetzt eine Hoffnung der Vielen und eine Notwendigkeit für uns alle", sagte er bei seinem Deutschland-Besuch in einer Grundsatzrede in Hannover.

Anwalt eines einigen Europas

Obama nannte die von einer möglichen Abspaltung Großbritanniens und heftigem Streit in der Flüchtlingskrise bedrohte Europäische Union "eine der größten politischen Errungenschaften der Neuzeit". Ein geeintes Europa sei entscheidend für die Weltordnung, sagte er. Obamas Grundsatzrede bei der Hannover Messe war zugleich ein Loblied auf Europa und eine deutliche Mahnung an die kriselnde EU, das in vielen Jahrzehnten Erreichte nicht aufzugeben.

Spitzentreffen im Schloss Herrenhausen - was bleibt?
nachtmagazin 00:30 Uhr, 26.04.2016, Tamara Anthony, ARD Berlin

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"Ihr seid die Erben eines Kampfes um die Freiheit", rief er den Verbündeten zu. "Das sind sie, die Europäer: vereint in der Vielfalt, gesteuert von den Idealen, die der Welt vorangegangen sind. Sie sind stärker, wenn sie zusammenstehen, als wenn sie alleine sind." Für den Erfolg sei es entscheidend gewesen, dass sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs "Giganten wie Konrad Adenauer" in Europa ans Werk gemacht hätten, um aus Gegnern Verbündete zu machen. Ein starkes Europa trage dazu bei, die Normen und Regeln beizubehalten, damit der Wohlstand gefördert werden könne - auf der ganzen Welt.

Obamas Rede in voller Länge
ARD-Sondersendung, 25.04.2016

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Kampf gegen den IS soll verstärkt werden

Als Bedrohungen nannte der US-Präsident in seiner Rede in Hannover die Terrorattacken von Paris und Brüssel. "Wir sind nicht immun gegen barbarische Terroristen." Als größte Gefahr für die USA und Europa bezeichnete er die Terroristen des "Islamischen Staats". Obama kündigte an, das US-Engagement im Irak und Syrien auszubauen und bis zu 250 zusätzliche Soldaten nach Syrien zu schicken. Sie sollen örtliche Kräfte im Kampf gegen den IS unterstützen.

"Europa und die NATO können noch mehr tun"

Obama forderte Europa und die NATO auf, sich stärker im Irak und in Syrien zu engagieren. "Europa und die NATO können noch mehr tun", sagte er. Mehr Nationen müssten zum Kampf, zu Ausbildung und Aufbau beitragen. Es brauche "mehr wirtschaftliche Hilfe für den Irak, damit der Extremismus bekämpft werden kann".

Ina Ruck, ARD Washington, zzt. Hannover, mit Einschätzungen zur Obama-Reise
nachtmagazin 00:30 Uhr, 26.04.2016

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Terroristen wollten Städte und Menschen in Europa und den USA treffen, so Obama weiter. Der Westen müsse seine Lebensweise gegen Hass verteidigen. Es müssten Lücken geschlossen werden, damit Terroranschläge wie in Brüssel und Paris nicht passierten.

Welt so friedlich wie noch nie

Dennoch wollte Obama mit seiner Rede Mut machen. Die Welt sei derzeit so friedlich wie noch nie. Es gebe zwar nach wie vor viel Leid und Kummer, aber die Menschen hätten das Glück, dass sie in nie da gewesenem Wohlstand und Frieden leben könnten, sagte der US-Präsident. Die Menschen lebten heute länger und seien besser ausgebildet. Seit Jahrzehnten habe es keinen Krieg zwischen Großmächten mehr gegeben und Milliarden Menschen seien durch den Wirtschaftsaufschwung der Armut entkommen.

Zum Abschluss des Deutschlandbesuchs von US-Präsident Obama empfing Kanzlerin Merkel die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Italiens zu einem informellen Treffen in Hannover.
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Zum Abschluss des Deutschlandbesuchs von US-Präsident Obama empfing Kanzlerin Merkel die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Italiens zu einem informellen Treffen in Hannover.

Zum Abschluss ein Mini-Gipfel

Vor Obamas Abreise hatte Kanzlerin Angela Merkel noch zu einem informellen Treffen der G5 eingeladen: Neben dem US-Präsidenten nahmen der britische Premier David Cameron, Frankreichs Präsident François Hollande und der italienische Ministerpräsidenten Matteo Renzi teil. Diese Runde sei ein gutes Format, um die wichtigsten außen- und sicherheitspolitischen Fragen gemeinsam zu lösen, sagte Merkel. So wollen die USA und ihre wichtigsten europäischen Bündnispartner gemeinsam die Stabilisierung Libyens vorantreiben. Geplant sei, alles gemeinsam zu unternehmen, um die neue Einheitsregierung in dem Bürgerkriegsland zu unterstützen, so Merkel.

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