Emmanuel Macron und Angela Merkel | Bildquelle: dpa

Merkel empfängt Macron Erste Station: Berlin

Stand: 15.05.2017 18:07 Uhr

Der neue französische Präsident Macron ist zu seiner ersten Auslandsreise in Berlin eingetroffen. Kanzlerin Merkel empfing ihn mit militärischen Ehren. Thema der Gespräche sind die deutsch-französischen Beziehungen und die Reform der EU.

Einen Tag nach seiner Amtseinführung ist der neue französische Präsident Emmanuel Macron zu einem Besuch nach Berlin gereist. Vor dem Kanzleramt wurde er von Kanzlerin Angela Merkel mit militärischen Ehren begrüßt. Die beiden Politiker kommen danach zu einem Gespräch und einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Es ist Tradition, dass französische Präsidenten als erstes Land nach ihrer Amtseinführung Deutschland besuchen.

Tom Schneider, ARD Berlin, zum Antrittsbesuch Macrons
tagesschau 17:00 Uhr, 15.05.2017

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Hoffnung auf Impulse für Europa

Mit der Wahl des pro-europäischen Politikers Macron verbindet die Bundesregierung die Hoffnung auf neuen Elan in der deutsch-französischen Zusammenarbeit und in der Europapolitik. Konkrete Vereinbarungen wurden von dem Treffen noch nicht erwartet, doch könnten erste Projekte sondiert werden. Der Präsident denke an gemeinsame Initiativen in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, bei den Investitionen und der sozialen Absicherung, beim Kampf gegen Dumping-Praktiken und bei der Frage der wirtschaftlich abgehängten Arbeitnehmer, verlautete aus seinem Umfeld.

Merkel sagte unmittelbar vor dem Treffen, sie begegne ihm "offen und voller Sympathie" und wolle keinesfalls als "Besserwisser" auftreten. Stattdessen wolle sie "freundschaftlich, partnerschaftlich und in großem Respekt füreinander die Zusammenarbeit angehen."

Der sozialliberale Macron will Frankreichs Wirtschaft mit Reformen wieder in Schwung bringen. Der 39-Jährige hatte im Wahlkampf eine klar pro-europäische Linie gegen die rechtsextreme EU-Gegnerin Marine Le Pen vertreten und strebt eine enge Partnerschaft mit Deutschland an. Seine Ideen zur Reform der europäischen Währungsunion stoßen in Teilen der deutschen Politik aber auf Kritik.

Zuschauer warten mit einem Spruchband ''Au nom de l'amité'' (Im Namen der Freundschaft) auf den Besuch des französischen Präsidenten vor dem Kanzleramt in Berlin. | Bildquelle: dpa
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Anhänger der Bewegung "Pulse of Europe" begrüßten Macron mit einem Spruchband, auf dem "Au nom de l'amitié" (Im Namen der Freundschaft) zu lesen war.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 15. Mai 2017 um 17:00 Uhr.

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