Feiern am Brandenburger Tor | Bildquelle: REUTERS

Gedenken in Berlin Hunderttausende feiern Mauerfall-Jubiläum

Stand: 09.11.2014 19:26 Uhr

Mehr als eine Million Berliner und Besucher aus aller Welt haben an zahlreichen Orten in der Stadt die Öffnung der innerdeutschen Grenze vor 25 Jahren gefeiert. Am Brandenburger Tor fand die größte Veranstaltung mit mehreren Zehntausend Zuschauern statt. Auf der Bühne zu Gast waren unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, der ehemalige Staatschef der UdSSR, Michail Gorbatschow, und der polnische Freiheitskämpfer Lech Walesa. Auch zahlreiche Künstler traten auf, darunter Udo Lindenberg, Die Fantastischen Vier oder die Rockband Silly.

Am Abend stiegen knapp 7000 weiße Ballons in den Himmel. Seit Freitag hatten die Kugeln auf 15 Kilometern den Verlauf der einstigen Mauer als Lichtgrenze nachgezeichnet. Dazu dirigierte Daniel Barenboim die Staatskapelle Berlin mit dem 4. Satz aus Beethovens 9. Sinfonie "Ode an die Freude".

25 Jahre Mauerfall - Gedenken und Feierlichkeiten
tagesthemen 22:45 Uhr, 09.11.2014, Tina von Löhneysen, RBB

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Merkel nimmt an Veranstaltung in Bernauer Straße teil

Den ganzen Tag über wurde bereits in zahlreichen Veranstaltungen an die Ereignisse des 9. Novembers 1989 erinnert. Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm zunächst an der zentralen Gedenkveranstaltung von Bund und Land in der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße in Berlin teil.

Dann folgte ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen. Dabei erinnerte Merkel an die Opfer der deutschen Teilung und die vielen gescheiterten Fluchtversuche. "Der Tag der Freiheit ist immer auch ein Tag des Gedenkens an die Opfer", sagte sie. Dies schließe auch das Gedenken an die Verfolgten der Staatssicherheit ein. Die DDR sei ein Unrechtsstaat gewesen, ein ideologiebesessenes Regime, so die Kanzlerin.

Gedenken an Opfer der deutsch-deutschen Teilung
tagesschau 20:00 Uhr, 09.11.2014, Anke Hahn, RBB

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Merkel eröffnete im Anschluss eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Mauer, die mehr als 28 Jahre die Stadt Berlin teilte. Die Ausstellung befindet sich ebenfalls in der Mauer-Gedenkstätte.

Bernauer Straße als Symbol der Teilung

Die Bernauer Straße galt jahrzehntelang als Symbol der Teilung. Nach dem Mauerbau 1961 gehörten die Häuser auf einer Straßenseite zum Osten, der Bürgersteig davor zum Westen. Damals spielten sich in der Straße dramatische Szenen ab; auch Tage nach dem Mauerbau versuchten die Menschen noch, aus den Fenstern ihrer Häuser in den Westen zu springen.

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