Margaret Atwood | Bildquelle: AP

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Auszeichnung für Margaret Atwood

Stand: 13.06.2017 13:37 Uhr

Für ihr politisches Gespür erhält Margaret Atwood den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die 77-jährige Kanadierin wird die Auszeichnung im Oktober entgegennehmen. Sie beobachte menschliche Widersprüchlichkeiten sehr genau, hieß es.

Margaret Atwood erhält den diesjährigen Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Die kanadische Schriftstellerin zeige in ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährliche unterschwellige Entwicklungen und Strömungen, teilte der Stiftungsrat des Friedenspreises mit.

Die 77-Jährige beobachte menschliche Widersprüchlichkeiten sehr genau und lege so dar, wie leicht vermeintliche Normalität ins Unmenschliche kippen könne, hieß es in der Begründung.

Margaret Atwood erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
tagesschau 20:00 Uhr, 13.06.2017, Kerstin Breinig, RBB

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Erfolgreichste Autorin Kanadas

Atwood gilt als wichtigste und erfolgreichste Autorin Kanadas. Ihre Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Erste Gedichte veröffentlichte sie in den frühen 1960er-Jahren.

In ihrem literarischen Werk thematisierte sie in den vergangenen Jahren unter anderem ökologische Fragen und die weltweite Finanzkrise. Mit Salman Rushdie führt sie seit Mai diesen Jahres eine Kampagne des internationalen Schriftstellerverbands PEN an, die verfolgte und von Zensur bedrohte Menschen unterstützen soll.

Preis wird im Oktober verliehen

Atwood erhält den Preis am 15. Oktober in der Paulskirche in Frankfurt am Main zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse. Der mit 25.000 Euro dotierte Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird seit 1950 verliehen. Zu den Trägern des Preises gehören der DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer, der Schriftsteller Martin Walser, der Historiker Fritz Stern, der Philosoph Jürgen Habermas und die amerikanische Essayistin Susan Sontag. Im vergangenen Jahr erhielt die Berliner Journalistin Carolin Emcke den Preis.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. Juni 2017 um 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr.

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