Idylle pur an der Mecklenburger Seenplatte | Bildquelle: imago/imagebroker

Vor der Bundestagswahl Deutschlands ungewöhnlichste Wahlkreise

Stand: 17.09.2017 05:29 Uhr

Wo wählen die Menschen am "normalsten"? In welchem Wahlkreis wohnen die meisten Schulabbrecher? Wo die meisten Alten? Das sind die außergewöhnlichsten Wahlkreise in Deutschland.

Von Jonas Schreijäg und Nil Idil Çakmak, tagesschau.de

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Der Unkonventionellste
 

Der Durchschnittlichste

Der Einseitigste
 
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Der Durchschnittlichste
 

Der Einseitigste

Die meisten und die wenigsten Nichtwähler
 
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Der Einseitigste
 

Die meisten und die wenigsten Nichtwähler

Der Jüngste
 
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Die meisten und die wenigsten Nichtwähler
 

Der Jüngste

Der Älteste
 
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Der Jüngste
 

Der Älteste

Die meisten und die wenigsten Arbeitslosen
 
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Der Älteste
 

Die meisten und die wenigsten Arbeitslosen

Der Ärmste und der Reichste
 

Unter den zehn Wahlkreisen mit der höchsten Arbeitslosenquote (Stand März 2017) befinden sich acht in Nordrhein-Westfalen - und ganz vorne liegt Gelsenkirchen. 14,1 Prozent sind im Schalke-Wahlkreis von Arbeitslosigkeit betroffen. Dabei sind Frauen mit 13,8 Prozent leicht weniger häufig arbeitslos als Männer mit 14,3 Prozent.

In Gelsenkrichen leben auch die mit Abstand meisten Hartz-IV-Empfänger. Jeder Fünfte in Gelsenkirchen ist laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auf die Grundsicherung angewiesen. Auf tausend Einwohner kommen in Gelsenkirchen 201,6 Hartz-IV-Empfänger. Die nächstmeisten finden sich im Wahlkreis Bremen II - Bremerhaven mit 162,2 Hartz-IV-Empfängern pro tausend Einwohner.

Gelsenkirchen ist die Hochburg der SPD: Die Sozialdemokraten erreichen dort bundesweit ihr bestes Ergebnis.

Neidisch dürften die Menschen in Gelsenkirchen auf den Wahlkreis Freising in Bayern blicken. Dort gibt es nur rund 15 Hartz-IV-Empfänger pro tausend Einwohner.

In Bayern scheint auch die Vollbeschäftigung fast erreicht. So reihten sich im März unter den ersten zwanzig Wahlkreisen mit der geringsten Arbeitslosenquote 17 bayrische Wahlkreise und drei baden-württembergische. Mit nur zwei Prozent wird die geringste Arbeitslosenquote im Wahlkreis Erding-Ebersberg gemessen. 36,7 der Bewohner des Wahlkreises sind in Handel, Gastgewerbe und Verkehr beschäftigt, 22 Prozent im produzierenden Gewerbe. Die Arbeitslosenquote von Frauen liegt mit 1,8 Prozent unter der bei Männern (2,1 Prozent).

Wahlkreis Gelsenkirchen 2013: CDU: 27,7%, SPD: 44,0%, Die Linke: 7,6%, Grüne: 5,5%, FDP: 3,0%, AfD: 4,7%

Wahlkreis Erding-Ebersberg 2013: CSU: 51,1%, SPD: 16,6%, Die Linke: 2,9%, Grüne: 8,8%, FDP: 5,1%, AfD: 5,2%

E.on-Kraftwerk in Gelsenkirchen | Bildquelle: AP
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Gelsenkirchen hat die höchste Arbeitslosenquote aller Bundestagswahlkreise

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Die meisten und die wenigsten Arbeitslosen
 

Der Ärmste und der Reichste

Der Größte und der Kleinste
 
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Der Ärmste und der Reichste
 

Der Größte und der Kleinste

Die meisten und die wenigsten Ausländer
 
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Der Größte und der Kleinste
 

Die meisten und die wenigsten Ausländer

Die meisten Schulabbrecher und die meisten Abiturienten
 
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Die meisten und die wenigsten Ausländer
 

Die meisten Schulabbrecher und die meisten Abiturienten

Am familienfreundlichsten
 
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Die meisten Schulabbrecher und die meisten Abiturienten
 

Am familienfreundlichsten

Die meisten Autos
 
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Am familienfreundlichsten
 

Die meisten Autos

Über dieses Thema berichtete NDR Hamburg Journal am 16. September 2017 um 09:48 Uhr.

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