In Berlin feierten Hunderttausende auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor. | Bildquelle: dpa

Bilanz der Silvesternacht In Berlin feierten die Menschen friedlich

Stand: 01.01.2016 13:19 Uhr

In München stand der Jahreswechsel unter dem Eindruck der Terror-Warnung, in anderen Städten feierten die Menschen so wie immer. Deutschlands größte Silvester-Party in Berlin verlief friedlich. Die Feuerwehr musste allerdings deutschlandweit zu einigen Einsätzen ausrücken.

Berlins Polizei zieht eine positive Bilanz: "Es war eine erstaunlich ruhige Silvester-Nacht." Rund ums Brandenburger Tor bei Deutschlands größter Silvester-Party feierten Hunderttausende freudig ins neue Jahr. Größere Zwischenfälle gab es nicht.

Allerdings hatten Feuerwehr und Notärzte in der Hauptstadt auch in diesem Jahr gut zu tun. 432 Brände wurden gemeldet, die Rettungsdienste rückten zu mehr als 1000 Einsätzen aus.

Sicherheitskräfte ziehen nach Silvesterpartys positive Bilanz
tagesschau 12:00 Uhr, 01.01.2016, Tina Rohowski, RBB

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Auch in Hamburg musste die Feuerwehr zu mehr als 1000 Einsätzen fahren - der größte davon im Stadtteil Altona. Dort war ein Altenheim in Brand geraten. Mehr als 90 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Nach Angaben eines Polizeisprechers war wahrscheinlich eine Feuerwerksrakete Auslöser.

In Baden-Württemberg, in Ruppertshofen im Ostalbkreis, gaben die Betreuer einer Unterkunft für junge Flüchtlinge um 3.30 Uhr Alarm und brachten die Bewohner in Sicherheit. Das Gebäude hatte Feuer gefangen. Die Ursache des Brandes dort ist nach wie vor unklar.

In Nordrhein-Westfalen musste die Polizei zu mehr als 3400 Einsätzen ausrücken. Körperverletzung und Ruhestörung waren die häufigsten Gründe. In Dortmund beschossen Neonazis einen Streifenwagen mit Feuerwerkskörpern. Nach Polizeiangaben wurden 18 Personen festgenommen.

Auch in Merseburg in Sachsen-Anhalt mussten Einsatzkräfte eingreifen. 20 Rechtsextreme hatten eine Flüchtlingsunterkunft und die dort eingesetzten Polizisten mit Feuerwerkskörpern beschossen. Die Angreifer riefen fremdenfeindliche Parolen und beleidigten die Polizisten. Gegen drei Beteiligte wurde Anzeige wegen Landfriedensbruchs, Beleidigung und Volksverhetzung erstattet.

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