Überschwemmung im österreichischen Großarltal | Bildquelle: dpa

Tal zeitweise isoliert Österreich und Italien leiden unter Unwettern

Stand: 07.08.2017 08:46 Uhr

Die österreichischen und italienischen Alpen sind am Wochenende von heftigen Unwettern heimgesucht worden. In Italien gab es dabei mehrere Tote. Das österreichische Großarltal ist seit dem Morgen wieder für den Verkehr erreichbar.

In Österreich hat sich die Lage nach den heftigen Unwettern des Wochenendes gebessert. Das Großarltal im Bundesland Salzburg kann seit dem frühen Morgen wieder per Auto verlassen werden. Regen, Hagel und Schlammlawinen hatten das bei Touristen beliebte Tal besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Landstraße aus und in das Tal war durch eine Mure auf einer Länge von zwei Kilometern verschüttet. Viele Touristen saßen fest, zwei Notfalllager wurden errichtet.

Welchen Schaden das Unwetter tatsächlich anrichtete, ist noch nicht klar. Mit Luftaufnahmen soll das Ausmaß festgestellt werden.

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Unwetter in Österreich richten große Schäden an

Menschen räumen in Kobenz (Österreich) nach einem heftigen Unwetter auf.

Schwere Unwetter haben in Österreich große Schäden angerichtet. | Bildquelle: dpa

Tote in Norditalien

In Norditalien kamen bei schweren Unwettern mehrere Menschen ums Leben. Am Wochenende starb eine Frau im Dolomiten-Ort Cortina d'Ampezzo, weil Geröllmassen ihr Auto verschütteten. Auf dem Berg Marmolata ebenfalls in den Dolomiten wurde am Sonntag ein Mann von einem Blitz erschlagen.

In der Region Friaul wurde ein vermutlich belgischer Tourist von einem Baum in seinem Zelt getötet. In der Lombardei starb eine Frau, weil sie auf einem nassen Wanderweg abgestürzt sei.

Die Bergrettung rief die Menschen auf, die Unwetterwarnungen ernst zu nehmen. In Italien herrschen seit Tagen vielerorts Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius. Immer wieder werden durch die Hitze auch Waldbrände entfacht.

Über dieses Thema berichtet tagesschau24 am 07. August 2017 um 10:00 Uhr.

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