Das Buch "Fire and Fury" in einem Buchladen in Washington | Bildquelle: REUTERS

"Fire and Fury" Enthüllungsbuch erscheint noch früher

Stand: 05.01.2018 14:18 Uhr

Nun soll es ganz schnell gehen: Das umstrittene Enthüllungsbuch über US-Präsident Trump ist schon heute in die Läden gekommen - vier Tage früher als angekündigt. Dabei hatten die Anwälte Trumps noch am Abend einen Versuch gestartet, das Buch zu stoppen.

Von Torsten Teichmann, ARD-Studio Washington

Die Zeit läuft. Als vor wenigen Stunden die Buchläden in Washington öffneten, war der Ansturm auf das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" über Donald Trump und die ersten Monate seiner Präsidentschaft groß. Auch der Online-Händler Amazon will es ausliefern. Trumps Anwälte wollten das verhindern.

Der US-Präsident twitterte, er hätte Autor Michael Wolff nie Zugang zum Weißen Haus gewährt. Seine Sprecherin Sarah Sanders sagte, das Buch sei voller Fehler. Aber offenbar war es Trumps Chefstratege Steve Bannon, der Wolff mit in den engeren Kreis gebracht hatte.

"Fire and Fury": Trump bricht mit Bannon
tagesthemen 22:30 Uhr, 04.01.2018, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Fragen an das Weiße Haus

Über drei Themen aus dem Buch wird besonders heftig diskutiert: Zum einen die Frage, ob der Präsident überhaupt mental fit ist, das Amt auszufüllen - ein wiederkehrendes Thema seit der Präsidentschaftswahl. Von Interesse sind außerdem Bannons Vorwürfe gegen den Sohn des Präsidenten, Donald Trump Junior und Schwiegersohn Jared Kushner. Bannon wirft ihnen Verrat vor. Zudem ermittle Sonderermittler Robert Mueller wegen des Verdachts der Geldwäsche - womöglich auch gegen Kushner.

Im Buch wird außerdem über eine absichtlich falsche Aussage berichtet, die Trump vorbereitet haben soll. Im Buch heißt es, Trumps Anwälte glaubten, es sei der Versuch gewesen, Sand ins Getriebe der Russland-Ermittlungen zu streuen.

Die "New York Times" greift den Punkt in ihrer heutigen Ausgabe auf und berichtet zusätzlich, Trump habe im März 2017 einen Anwalt aufgefordert, Justizminister Sessions davon abzuhalten, sich von den Russland-Ermittlungen freizustellen. Trump habe verlangt, Sessions müsse ihn vor Angriffen schützen. Es geht wieder um den Verdacht der Strafvereitelung und Behinderung der Justiz.

 

Trump kalt erwischt

Das Weiße Haus war auf all das offenbar gar nicht vorbereitet. Sie werde ihre Zeit nicht vergeuden, in dem sie auf Vorwürfe eingeht, die komplett erfunden seien, erklärt Trumps Sprecherin. Für den Präsidenten scheint es ein sehr unvorhergesehener Start ins neue Jahr zu sein.

Enthüllungsbuch über Trump soll erscheinen
Torsten Teichmann, ARD Washington
05.01.2018 07:32 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 04. Januar 2018 um 22:30 Uhr.

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