Ein B-52-Bomber der US-Luftwaffe

US-Angriff in Syrien Rund 100 Al-Kaida-Kämpfer getötet

Stand: 21.01.2017 05:31 Uhr

Das US-Militär hat bei Luftangriffen mit Drohnen und Kampfjets auf ein Trainingslager der Terrormiliz Al Kaida in Syrien eigenen Angaben zufolge rund hundert Extremisten getötet. Das Camp lag demnach in der Provinz Idlib.

Die USA haben bei einem Luftangriff in Syrien rund hundert Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet. Wie das Pentagon mitteilte, wurde bereits am Donnerstag ein Ausbildungslager der Organisation in der Provinz Idlib westlich der Stadt Aleppo getroffen.

Friedensgespräche in Kasachstan

Einem Sprecher zufolge wurden in dem Camp seit 2013 Kämpfer ausgebildet. Die Zerstörung des Lagers stoppe nun nicht nur die Ausbildung der Extremisten, sondern werde radikale Islamisten und syrische Oppositionsgruppen auch daran hindern, "sich Al-Kaida anzuschließen oder mit ihnen zu kooperieren", sagte er. Den Angaben des US-Verteidigungsministeriums zufolge wurden seit Jahresbeginn insgesamt mehr als 150 Al-Kaida-Kämpfer bei US-Angriffen getötet.

Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete unterdessen die in der kommenden Woche anstehende Syrien-Konferenz in Astana als "wichtigen" Schritt für die Friedensverhandlungen im Februar in Genf. Der Präsident des Gremiums, Schwedens Botschafter Olog Skoog, sagte in New York, der Sicherheitsrat begrüße die "Bemühungen Russlands und der Türkei um ein Ende der Gewalt". Die Gespräche in der kasachischen Hauptstadt Astana beginnen am Montag unter der Federführung Russlands, der Türkei und des Iran. Formelle Friedensverhandlungen für Syrien unter der Schirmherrschaft der UNO sind für Februar in Genf geplant.

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