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Schweiz Bergstürze zerstören erneut mehrere Häuser

Stand: 01.09.2017 10:30 Uhr

In der Schweiz haben zwei Bergstürze erneut mehrere Häuser zerstört. Betroffen waren vor allem die Dörfer Bondo und Promontogno im Kanton Graubünden. Berichte über Verletzte oder Vermisste gibt es nicht.

Eine Woche nach dem verheerenden Felssturz haben zwei Bergstürze im Schweizer Kanton Graubünden erneut mehrere Häuser zerstört.

Ein Felssturz am späten Donnerstagabend erreichte die Dörfer Bondo und Promontogno und zerstörte dort mehrere Häuser, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Berichte über Verletzte oder Vermisste gibt es nicht.

Am Morgen verschüttete eine weitere Geröll- und Schlammlawine die Bergstraße in der Nähe der Orte Bondo und Bregaglia auf einer Länge von mehreren Hundert Metern. Verletzte habe es auch hier nicht gegeben, die Straße werde aber für längere Zeit nicht passierbar sein, sagte ein Sprecher der Gemeinde Bregaglia.

Graubünden - Straßensperrung | Bildquelle: dpa
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Die Straße nach Casaccia musste nach den Bergrutschen gesperrt werden.

Acht Wanderer weiterhin vermisst

Die Lage in Bondo ist noch unübersichtlich. Im Nachbarort Spino wurden zwei in einem Gebäude eingeschlossene Menschen mit einem Helikopter in Sicherheit gebracht.

Am 23. August waren bei Bondo vier Millionen Kubikmeter Gestein ins Tal gekracht. Seit dem Unglück werden acht Wanderer vermisst, darunter vier Deutsche aus Baden-Württemberg. Die Suche nach ihnen wurde wenige Tage nach dem Unglück eingestellt.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 01. September 2017 um 09:50 Uhr und um 11:15 Uhr in den Nachrichten.

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