Putin steht mit Sportlern vor den Olympischen Ringen in Sotschi | Bildquelle: picture alliance / dpa

Russische Olympia-Athleten Neutral - aber mit Moskaus Segen

Stand: 12.12.2017 12:34 Uhr

Als Strafe für Staatsdoping war die IOC-Entscheidung gedacht: Nur unter neutraler Flagge dürfen russische Sportler an Olympia in Pyeongchang teilnehmen. Sie können nun mit dem Segen Moskaus fahren - nach Putin sagte auch das Nationale Olympische Komitee seine Unterstützung zu.

Alexander Schukow, Präsident des russischen Olympischen Komitees | Bildquelle: dpa
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Alexander Schukow, Präsident des russischen Olympischen Komitees

Der russische Verband will seine Sportler zu den olympischen Spielen in Südkorea schicken. Dort dürfen sie nach einer IOC-Entscheidung jedoch nur unter neutraler Flagge starten. Die Olympische Versammlung (ROC) als oberstes Organ der olympischen Bewegung in Russland beschlossen, die Sportler dennoch zu unterstützen.

Die Entscheidung sei einstimmig getroffen worden, meldete die Agentur Tass. "Unsere Sportler müssen nach Südkorea", sagte ROC-Präsident Alexander Schukow. Er rechne mit bis zu 200 Teilnehmern aus Russland. Mit Erleichterung reagierte der russische Eishockey-Kapitän Ilya Kovalchuk auf die Entscheidung. Sie werde für Ruhe unter den Athleten sorgen.

Russland will Gespräche mit dem IOC

Wegen des russischen Doping-Skandals hatte das Internationale Olympische Komitee Russland für Pyeongchang gesperrt. Dopingfreie russische Sportler und Mannschaften dürfen aber unter der Olympia-Flagge starten. Präsident Wladimir Putin stellte den Athleten die Teilnahme an den Spielen vom 9. bis 25. Februar 2018 frei.

ROC-Präsident Schukow nannte die IOC-Entscheidung "unfair" und kündigte weitere Gespräche mit dem Komitee an.

Russland beschließt Teilnahme an Olympischen Winterspielen
tagesschau 20:00 Uhr, 12.12.2017, Udo Lielischkies, ARD Moskau

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Dezember 2017 um 12.00 Uhr.

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