Der ausgebrannte Grenfell-Tower | Bildquelle: AFP

Großbrand in London Kühlschrank verursachte Feuer

Stand: 23.06.2017 13:08 Uhr

Das Großfeuer in London mit mindestens 79 Toten ist laut Polizei in einem Kühlschrank ausgebrochen. Ausbreiten konnte es sich aber wohl wegen der feuergefährlichen Außenverkleidung. Gegen die Verantwortlichen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Der katastrophale Brand in einem Londoner Hochhaus ist auf einen defekten Kühlschrank zurückzuführen. Es habe sich nicht um Brandstiftung gehandelt, sagte eine Scotland-Yard-Sprecherin.

Ermittlungen gegen Gebäude-Verantwortliche

Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wie sich das Feuer so schnell ausbreiten konnte. Nach Polizeiangaben haben Gebäudeverkleidung und Isolierung Sicherheitstests nicht bestanden. Daher erwägen sie unter anderem eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Man sehe sich alle Unternehmen an, die am Bau und an der Sanierung des Grenfell Tower beteiligt gewesen seien und habe Unterlagen von mehreren Organisationen beschlagnahmt, hieß es weiter.

Kühlschrank verursachte Feuer bei Hochhausbrand
tagesthemen 21:45 Uhr, 23.06.2017, Julie Kurz, ARD London

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Experten hatten laut Premierministerin Theresa May nach der Katastrophe an mehreren anderen britischen Hochhäusern eine leicht entzündbare Verkleidung festgestellt. Art und Material der Verkleidung gelten als eine der möglichen Ursachen dafür, dass sich das Feuer in dem 24-stöckigen Hochhaus im Westen Londons in weniger als einer Stunde ausbreiten konnte.

Zahl der Opfer weiter unklar

Bei dem Brand am 14. Juni waren mindestens 79 Menschen getötet worden. Jede aufgefundene Leiche sei inzwischen aus dem ausgebrannten Hochhaus geborgen worden, erklärte Scotland Yard.

Bild vom Inneren des Grenfell Tower | Bildquelle: AP
galerie

Bilder aus dem Inneren des Grenfell Tower lassen das Ausmaß der Brandkatastrophe erahnen.

Die Ermittler befürchten, dass sich weitere Menschen in dem Hochhaus befunden haben könnten, über die nichts bekannt sei. Berichten zufolge sollen möglicherweise zahlreiche Menschen illegal in dem Hochhaus gelebt haben. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hatte zuvor eine Amnestie für solche Bewohner des Gebäudes gefordert.

1/9

Hochhausbrand in London

Rauch und Flammen über dem Nachthimmel von London

In einem Londoner Hochhaus ist ein Großbrand ausgebrochen. Das Gebäude mit mehr als 20 Stockwerken im Westen der britischen Hauptstadt steht seit den frühen Morgenstunden in Flammen. | Bildquelle: AFP

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 23. Juni 2017 u.a. um 14:00 Uhr.

Darstellung: