Flüchtlinge Mittelmeer

Flucht übers Mittelmeer hält an 4500 Menschen gerettet - an einem Tag

Stand: 06.07.2016 16:53 Uhr

Seit die Balkanroute dicht ist, kommen wieder vermehrt Flüchtlinge über das Mittelmeer - allein in der ersten Jahreshälfte wagten rund 225.000 Menschen die Überfahrt. Mindestens 2900 starben seit Jahresbeginn dabei. 4500 Menschen konnten jüngst gerettet werden.

Von Jan-Christoph Kitzler, ARD-Studio Rom

Allein gestern retteten die italienische Küstenwache, Frontex-Schiffe und Hilfsorganisationen rund 4500 Menschen auf dem Mittelmeer. Bei dem größten Einsatz konnten 435 Migranten gerettet werden, die auf einem kaum seetüchtigen Boot unterwegs waren, darunter 128 Frauen und 18 Kinder.

In der ersten Jahreshälfte 2016 sind nach Angaben des italienischen Innenministeriums bereits rund 70.000 Migranten über das Mittelmeer nach Italien gekommen - und damit etwa so viele, wie im gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Insgesamt kamen mehr als 225.000 Migranten auf dem Seeweg nach Europa. Die zentrale Mittelmeerroute von der Nordküste Afrikas in Richtig Sizilien wurde dabei in den vergangenen Wochen wieder deutlich stärker frequentiert.

4500 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet
tagesschau 14:00 Uhr, 06.07.2016, Richard C. Schneider, ARD Rom

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Nur ungefähre Opferzahlen

Die Zahl der Toten ist höher als im Vorjahr: Die Vereinten Nationen schätzen, dass seit Anfang 2016 2920 Menschen auf dem Mittelmeer gestorben sind. Genaue Zahlen sind das jedoch nicht, denn viele Tote verschwinden im Meer - meist können Überlebende nur ungefähre Angaben über die Zahl der Menschen machen, die mit ihnen auf einem havarierten Flüchtlingsboot waren.

Erst in der vergangenen Woche hatte Italien ein Flüchtlingsboot geborgen, das rund 370 Meter tief auf dem Meeresgrund lag. An Bord des Bootes, das am 18. April 2015 gekentert war, hatten schätzungsweise rund 700 Personen die Flucht gewagt. Nur 28 von ihnen hatten das Unglück überlebt.

Tausende gerettet: Flucht über das Mittelmeer hält an
J.-C. Kitzler, ARD Rom
06.07.2016 16:18 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. Juli 2016 um 16:00 Uhr.

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