Bannon | Bildquelle: REUTERS

Sicherheitsrat ohne Bannon Geplanter Rückzug oder Strafe?

Stand: 06.04.2017 05:08 Uhr

Der umstrittene Top-Berater von US-Präsident Trump, Bannon, gehört nicht mehr dem Nationalen Sicherheitsrat der USA an. Über die Gründe wird nun heftig spekuliert. US-Vizepräsident Pence will von einer Strafe für Bannon aber nichts wissen.

Von Sabrina Fritz, ARD-Studio Washington

"Nein, das ist keine Zurückstufung", sagt Vizepräsident Mike Pence zu der Personalie. Zu finden ist diese Aussage unter anderem auf der Internetseite Breitbart, die Steve Bannon geleitet hat, bevor er zur rechten Hand des Präsidenten wurde. "Aber ich denke, H.R. McMaster organisiert den Nationalen Sicherheitsrat nun so um, wie er dem Präsidenten am besten dienen kann", so der Vizepräsident weiter.

Trump zieht Bannon aus US-Sicherheitsrat ab
tagesschau 20:00 Uhr, 05.04.2017, Sandra Ratzow, ARD Washington

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Militär durch und durch

Er ist der neue starke Mann, H.R. McMaster, der neue Sicherheitsberater des Präsidenten. Er wurde geholt, nachdem Trumps erste Wahl, Michael Flynn, wegen zu enger Russland-Kontakte gehen musste. McMaster ist ein Militär durch und durch. Er diente im Irak-Krieg und in Afghanistan, und er hat die Figuren im Nationalen Sicherheitsrat wieder neu aufgestellt. Bannon raus, der Chef des Geheimdienstes NSA und der CIA wieder drin, ebenso wie der Führer aller Streitkräfte.

Unter McMaster soll der Nationale Sicherheitsrat das werden, was er einmal war. Ein Beratungsgremium für den Präsidenten in Sicherheits- und Militärfragen. Für einen Berater wie Bannon, der weder politische noch militärische Erfahrung hat, war dort kein Platz. Beratungsbedarf gibt es ja derzeit genug: Der Umgang mit Nordkorea, der Kampf gegen den IS und ganz aktuell, wie der Präsident auf den syrischen Machthaber Assad reagieren soll. McMaster will jetzt wieder im Hintergrund agieren, nicht wie die Sicherheitsberaterin von Barack Obama, Susan Rice, die oft im Fernsehen auftrat oder selbst Verhandlungen führte.

Sandra Ratzow, ARD Washington, zur Personalie Bannon
Morgenmagazin, 06.04.2017

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In amerikanischen Medien wird viel spekuliert, was der Rückzug von Bannon bedeuten könnte. Folgende Theorien gibt es: Bannon sollte den ersten Sicherheitsberater Michael Flynn überwachen. Dieser ist ja nun weg. Zweitens: Er sollte dafür sorgen, dass der Sicherheitsrat kleiner wird. Unter Präsident Obama hatte er bis zu 450 Mitglieder, und es gab Klagen über zu viele Sitzungen und Machtkämpfe.

Neue Machtverhältnisse

Die "New York Times" berichtet, Bannon habe sogar gedroht zurückzutreten, wenn er aus dem Nationalen Sicherheitsrat gehen müsse. Aus dem Umfeld des Trump Vertrauten wird das jedoch dementiert. Eines zeigt die Entscheidung jedenfalls. Drei Monate nach der Wahl von Trump werden die Rollen im Weißen Haus neu verteilt.

Dafür lohnt sich ein Blick auf die Breitbart-Seite. Dort finden sich auffallend viele negative Geschichten über Trumps Schwiegersohn Jared Kushner: "Trumps Schwiegersohn verbreitet schlechte Geschichten über Steve Bannon", heißt es dort. Kushner gilt als heimlicher Außenminister. Er war gerade im Irak und ist beim Besuch des chinesischen Staatspräsidenten dabei. Und Trump Tochter Ivanka hat als persönliche Assistentin ihres Vaters angefangen. Der Einfluss der Familie wächst jedenfalls.

Was bedeutet der Rückzug von Steve Bannon?
S. Fritz, ARD Washington
06.04.2017 10:38 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die Tagesschau am 05. April 2017 um 20:00 Uhr.

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