Ein Schiff vor riesigen Eisflächen in der Arktis. | Bildquelle: picture alliance / Hinrich Bäsem

Arktischer Rat USA stimmen für mehr Klimaschutz

Stand: 12.05.2017 08:49 Uhr

Klimaschutz steht auf der Agenda Trumps nicht gerade weit oben. Der US-Präsident droht sogar damit, das Pariser Klimaschutzabkommen aufzukündigen. Nun hat sich der Arktische Rat für mehr Klimaschutz ausgesprochen - mit Stimme der USA.

Der Arktische Rat hat sich mit der Stimme der USA für größere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel ausgesprochen. Der Rat nehme mit Besorgnis zur Kenntnis, dass die Durchschnittstemperaturen in der Region nördlich des Polarkreises mehr als zweimal so schnell steigen wie im Rest der Welt, heißt es im Abschlussdokument der Konferenz in Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska.

US-Außenminister Rex Tillerson sagte bei der Konferenz, eine Entscheidung, ob sein Land Mitglied des Pariser Klimaabkommens bleibe, sei aber noch nicht getroffen. Die schwedische Außenministerin Margot Wallström forderte massive Anstrengungen von allen Beteiligten. "Wer eine nachhaltige Welt haben will, braucht eine nachhaltige Arktis", sagte sie.

USA trotzdem skeptisch beim Pariser Abkommen

Alaskas Senator Dan Sullivan zeigte sich der Mitgliedschaft seines Landes im Pariser Klimaschutzabkommen gegenüber dennoch skeptisch. Es gebe grundsätzliche rechtliche und wirtschaftliche Bedenken, sagte Sullivan der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn es so, wie das Abkommen jetzt ist, in den Senat kommen würde und ich müsste darüber abstimmen - dann wäre ich sehr, sehr skeptisch." Wenn die USA ihr Gas nach China exportieren würden, wäre mehr für die Verringerung von Treibhausgasen getan als im Pariser Abkommen.

USA stimmen beim Artktischen Rat für Klimaschutz
tagesschau 09:00 uhr, 12.05.2017

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Durschnittstemperatur um fünf Grad höher

Der Arktische Rat erneuerte seine Forderung zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Sie müssten unbedingt eingehalten und bis 2030 umgesetzt werden.

Die Erklärung des Rates ist für die Mitgliedsländer bindend. Jüngste Studien hatten ergeben, dass die Durchschnittstemperatur im Januar 2017 um fünf Grad höher war als im Durchschnitt der Jahre 1982 bis 2010. Alaskas Ureinwohner befürchten die Vernichtung ihrer Lebensgrundlage.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Mai 2017 um 09:00 Uhr.

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