Anschlag in Pakistan | Bildquelle: AFP

US-Drohnenangriff Al-Kaida-Führer getötet

Stand: 26.03.2017 10:44 Uhr

Die USA haben den Tod eines Führers des Terrornetzwerkes Al Kaida bestätigt. Das Pentagon teilte mit, dass Qari Yasin bei einem Drohnenangriff getötet worden sei. Er soll 2008 einen Angriff auf das Marriott-Hotel in Islamabad geplant haben.

US-Verteidigungsminister James Mattis hat bestätigt, dass die USA einen hochrangigen Führer des Terrornetzwerkes Al Kaida mit einem Drohnenangriff getötet haben. Bei dem Toten handelt es sich den Angaben zufolge um Qari Yasin.

Er soll unter anderem den Anschlag auf das Marriott Hotel in Islamabad am 20. September 2008 geplant haben. Damals starben mehr als 50 Menschen, unter ihnen auch zwei US-Soldaten. Auch für einen Angriff auf einen Bus mit der Cricket-Mannschaft aus Sri Lanka in Lahore im Jahr 2009, bei dem acht Menschen ums Leben kamen, soll Yasin verantwortlich sein.

"Der Tod Yasins ist ein Beweis dafür, dass Terroristen, die den Islam diffamieren und bewusst unschuldige Menschen angreifen, sich nicht der Gerechtigkeit entziehen können", wurde Mattis in einer Mitteilung zitiert. Yasin wurde bereits am 19. März in der afghanischen Unruheregion Paktia an der Grenze zu Pakistan getötet.

Der Al-Kaida-Führer stammte aus der pakistanischen Region Belutschistan. Er soll auch enge Verbindung mit der pakistanischen Miliz Tehrik-e-Taliban unterhalten haben.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 26. März 2017 um 11:00 Uhr

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